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Neu punkten mit Sensibilität

ITB Asia und Singapur-Hotels zeigen neue Herausforderungen auf

 
Der Hochhaus-Gürtel hinter dem "Singapore Merlin" wird dichter: Links entstehen neue Tower.

 

Singapur (5.11.2010). Die Aussteller in Asien konzentrieren sich stark auf den Verkauf von MICE, denn Konferenzen und Incentives bringen einen höheren Yield als das Geschäft mit Pauschalreisenden, beobachtete in diesem Jahr die Messe Berlin (Singapore) als Organisator der ITB Asia in Singapur. Dennoch ist das Meeting-Business immer noch volatil, vor allem im Luxussegment, wie eine Diskussion während der 3. ITB Asia vor zwei Wochen zeigte. "Wir verhandeln heute Erwartungshaltungen," beschrieb es ein Experte auf der Bühne. Abseits der Bühne schüren immer neue Hotels neue Erwartungen und den Wettbewerb. Der neue Marina Bay Sands-Komplex Singapur wird da zum Symbol: Seine drei Türme und 2.500 Zimmern stehen für eine Event- und Gäste-Fabrik, von deren magnetischer oder ablehnender Wirkung sowohl die etablierten wie neuen Hotels profitieren möchten.

Der Flughafen Frankfurt hat mehr Charme als der kalte, seelenlose Lobby-Streifen, der die drei Hoteltürme des neuen Marina Bay Sands-Komplexes miteinander verbindet. Über einem türmen sich die Beton-Ballustraden tausender von Zimmer, rechts und links bilden gigantische Blumenvasen und Rezeptionstresen die Leitplanken zum Laufen. Hier ist der Mensch Teil der Tourismusmaschine, das Rädchen im Getriebe. Zum seelischen Ausgleich lässt man ihn - für 20 Euro - aufs luftige Dach, wo er "Singapur total" fotografieren kann. Ein Highlight ist in der Tat der Infinity-Pool, in dem Gäste in die Wolkenkratzer-Skyline Singapurs hinein zu schwimmen scheinen.

"Jeder in der Welt spricht über Marina Bay Sands," sagt Ian Wilson, Regional Vice President Asia und General Manager des Fairmont Singapur über die PR-Kraft des mächtigen Kolosses, den man von der Executive Lounge im Fairmont bestens im Blick hat. Wenn irgendwann einmal alles rund um Marina Bay Sands fertig gestellt sein sollte, dann müssen die Kollegen nur noch permanent Mega-Events organisieren - und schon hat Singapur nicht mehr genug Zimmer… Von Marina Bay Sands und von den neuen Resorts auf der vorgelagerten Insel Sentosa wollen alle Hoteliers profitieren.

 
  Schwimmen im Himmel: Der Dachpool des Marina Bay Sands bietet atemberaubende Perspektiven.

Der "Hub" Singapur lässt auch die Hotelgehälter steigen

Dass sich die Hotelbelegungen in Singapur momentan genauso schnell erholen (und im Schnitt bei über 80% liegen) wie sie im Krisenjahr 2008/2009 abgefallen waren, hat seinen Grund in vielen veränderten Trends: So haben viele Banken den Stadtstaat als Drehscheibe für Transaktionen und vor allem für Private Banking entdeckt; das lässt neue Bürogebäude entstehen und schafft neue Jobs. Zudem entwickelt sich Singapur zu einem "hub of learning", wie es Wilson formuliert: Nach Cornell University plant auch Yale, sich mit einem College in Singapur nieder zu lassen. Das sichert einen Teil der künftigen Innovationskraft Singapurs.

Insofern sieht der Fairmont-Manager in Singapur vieles (wieder) rosig. Das Hotel selbst merkt den neu erwachten Boom bereits daran, dass allein die Buchungen der Geschäftsreisenden wieder um 30 bis 40 Prozent zugenommen haben - 20 Prozent davon speisen sich allein aus den neuen Banken in der Stadt. Die Belegung zieht an und lag im ersten Halbjahr 2010 nur noch ein Prozent unter den Top-Werten von 2007. Dennoch: Die Preise ziehen noch nicht so stark mit, und das Gros des Geschäfts bleibt extrem kurzfristig.

Die neue Blüte und weitere Hotels in der Stadt fordern Hoteliers auch noch anders: So erwartet die Branche für 2011 Gehaltssteigerungen von 4,5 Prozent. Auch Ian Wilson wird da mitziehen müssen, denn motivierte und gut ausgebildete Mitarbeiter werden den Wettbewerb mit entscheiden. Allein das Fairmont Hotel Singapur und die beiden Schwesterhotels Raffles und Swissôtel beschäftigen 2.700 Mitarbeiter.

 
Neben Marina Bay Sands steuern die World at Sentosa Resorts die meisten neuen Betten in Singapur bei. / Fotos (4): map
 
 

Die Unterstützung der Muttergesellschaft ist dem Luxushotel am Raffles Square dabei sicher: Fairmont Raffles International ist dabei, sein Development für Asien und damit das Expansionstempo zu verstärken. Reiselust und Konsum steigen wieder, und die Loyalität der Asiaten zu Hotelmarken ist gross. Das Tempo erhöht also die Kundenbindung.

MICE im Luxus-Segment: Neu punkten mit Sensibilität

Umgekehrt werden die Kunden immer selbstbewusster, sensibler und fordernder. Auch das ist eine Folge der Krise, wie während der ITB Asia beim ersten "Luxury Meetings & Incentives Forum" klar wurde. Moderator Bill LaViolette, Herusgeber des Planers "Incentives & Meetings International", zitierte Zahlen von STR Global, nach denen die Krise den MICE-Anteil in Luxushotels letztes Jahr weltweit extrem einsacken liess.

Was bleibt also zu tun, um die zarten Ansätze der überall spürbaren aktuellen Erholung zu verstärken? Schnell kristallisierten sich Kernaussagen heraus: Es bedarf hochprofessioneller Mitarbeiter für die Meeting-Organisation - und die fängt schon vor dem Event an, sagte Andreas Kohn, Verkaufs- und Marketingdirektor des Ritz-Carlton Millenia Singapore. Man muss zusätzliche Benefits bieten, so Sanjay Seeth, einem Vertreter des Organisors The Event Company.

Hinhören lautet das Schlüsselwort, dem Kunden zuhören. "2009 gab es viele Stornierungen, wobei die Kunden das voll zahlten," beschrieb Jackie Seah, Regionaldirektroin Südost-Asien für Hilton Worldwide, eine Folge. "Die Unternehmen wollten keine finanziellen Exzesse mehr, keine Events mehr, die deren Kosten das Headquarter zuerst genehmigen musste…" Diese Einstellung habe Hilton fast die Hälfte ihres Meeting-Geschäfts gekostet.

 
  Ian Wilson, Fairmont.

Die Folgen: Heute überdenken Unternehmen die Gruppengrössen und Ausgaben stärker denn je. Der Trend geht zu kleineren, exklusiven Incentives. Das ist die Chance für Luxushotels und Boutique-Hotels unter 125 Zimmern, so der Moderator. Grundsätzlich stimmten die Diskutanten der Meinung von Sanjay Seeth zu: "Wir verhandeln mit den Kunden die Erwartungshaltungen!". Weil Luxus aufgrund der Krise erschwinglicher denn je geworden ist, fordern die Kunden umso mehr. Trotzdem leidet jedes 5 Sterne-Hotel zusätzlich noch darunter, dass noch preisbewusstere Kunden in die 4 Sterne-Hotels abwandern.

Womit können Luxushotels bei MICE also punkten: mit einem starken Markennamen, der sein Qualitätsversprechen einhält, mit Komfort und Zeitersparnis bei perfekter Organisation und mit einer sensiblen Organisation schlechthin. "Unsere Arbeit beginnt schon beim request of proposal," hob Andreas Kohn hervor. "Und dabei müssen wir schon aufpassen, dass es nicht zu elektronischen Wettbieten kommt."

Bill LaViolette fasste zusammen: Eine neue Flexibilität hält im MICE-Segment Einzug. Ein Hotel sollte zu seiner (Qualitäts-)Aussage stehen, authentisch bleiben, den Kunden nicht blenden, sondern hochwertig beraten. Der Fokus liegt nicht mehr auf banalen Dingen wie Drinks, sondern auf dem, was der Kunde mit dem Event erreichen will. / Maria Pütz-Willems

ERFOLGSGARANT MITARBEITER

 
Steffen Weidemann (Mitte) im Gespräch mit ITB-Messechef Martin Buck und einer Besucherin während der 3. ITB Asia.

 

Singapur/Frankfurt (5.11.2010). Für IFH-CEO Steffen Weidemann aus Frankfurt war die ITB Asia ein voller Erfolg - und ein Grund mehr, über die Messbarkeit von qualifizierten Mitarbeitern nachzudenken. In Asien herrscht (wieder) Aufbruchstimmung, Mitarbeiter werden in rauhen Mengen gesucht - und qualifizierte erst recht. Das bringt auch der deutschen, aber international agierenden Trainings-, Audit- und Beratungsgesellschaft aus Frankfurt neues Geschäft.

Gleichzeitig führt es die heftige Disbalance zwischen beiden Welten vor Augen: In Deutschland investieren Hoteliers aktuell insgesamt 889 Millionen Euro in ihre Häuser. 95% davon oder 847 Millionen fliessen dabei in die "hardware", aber nur 1,5% oder 13 Millionen in die Mitarbeiter-Qualifikation. Diese schockierende Relation hat der deutsche Hotelverband (IHA) Ende August als ein Ergebnis einer Investitionsumfrage veröffentlicht.

"Wieviel Geld bleibt übrig, wenn man die Zimmer einmal weniger streichen würde?", fragt Steffen Weidemann, "dieses Geld in Mitarbeiter zu investieren, besitzt ein weitaus grössere Hebelwirkung in puncto Gäste-Zufriedenheit und Gäste-Bindung." Ob man nun punktuell über eine qualifizierte und detaillierte Beantwortung von Tagungsanfragen diskutiert (siehe Text) oder über Arbeitsabläufe hinter den Kulissen - überall entscheidet Mitarbeiterverhalten über Geschäftserfolg. IFH ist nun dabei, eine Art "Qualitäts-Index" zu entwickeln, mit dem man Qualität sichtbar machen kann. / map

                                                                                                                                                                           
   

 

29.10.2010 Schnell schlägt langsam - 3. ITB Asia: Messe enthüllt Extreme und Chancen im Mega-Markt

 

 

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