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Nur noch mit Konzept

Design Hotels verstärken ihren Anspruch - Event in Wien

Logo Future Forum Wien

Berlin/Wien (29.9.2006). Ian Schragers jüngster Spruch, "Design Hotels seien nicht mehr in", kann auch Claus Sendlinger nur lächelnd als Selbstinszenierung werten. Dem Vorstand der Design Hotels aus Berlin liegen Monat für Monat neue Bewerbungen vor, doch von 30 werden allenfalls zwei Mitglied im Verbund dieses hippen Hotel- und Lifestyle-Verbunds. Und bei weiteren acht vielleicht wittert die Kooperation das Potenzial für ein Design-Konzept. Ohne Konzept aber soll künftig niemand mehr von der Vermarktungskraft der Kooperation profitieren. Das "Future Forum" in Wien in der nächsten Woche bündelt diesen neuen Anspruch und gibt gleichzeitig Raum für Ideen.

Vor fünf Jahren gab es auch bei den Design Hotels Ansätze zu einer Mehrmarken-Strategie. Doch solche Überlegungen haben sich überholt. Sendlinger & Team konzentrieren sich jetzt nur noch auf die eine Marke und möchte diese als durchgängiges Konzept in jedem einzelnen Haus verwirklicht sehen. "Lifestyle-Gesellschaften wie 25hours haben erkannt, dass es heute keinen Sinn mehr macht, in Frankfurt eine Kopie des Hamburger Hotels hinzustellen," geht er auf einen seiner jüngeren Beratungskunden in Deutschland ein. Design Hotels sollen mit ihrer Architektur und ihrem Interior Design durchaus polarisieren - sie sollten aber "eine Geschichte erzählen", und die konsequent.

Deshalb erforscht Design Hotels heute mehr denn je die Gedanken aller Konzept-Beteiligten: die des Eigentümer, des Architekten, des Interior Designers und des Betreibers. "Es gilt, deren Kreativität mit einem erfahrenen, klassischen Hotelier zusammenzubringen," erläutert Sendlinger weiter. Nur dann hat auch ein Design Hotels Erfolg. Jahrelang zählte nur die Optik, und die jungen Kreativ-Hotels wurden wegen ihrer unzulänglichen fachlichen Leistung verlacht.

Claus Sendlinger
Claus Sendlinger,
Vorstand der
Design Hotels
Auch deshalb haben sich die über 140 Mitglieder zählenden Design Hotels im letzten Jahr von zehn Mitgliedsbetrieben getrennt, weitere fünf "Kompromisse" sollen noch dieses Jahr bereinigt werden. Allzu gross ist offensichtlich die Kluft zwischen den Design-Welten geworden: Anspruchsvolle Reisende aus New York etwa fanden ihre Wohn-Vorstellungen nicht mehr in Frankfurt gespiegelt...

Schliesslich zählt der zahlende Gast. Deshalb hat die Marketingkooperation auch ihre eigenen Strukturen verändert. Aufdringliche und austauschbare Sales Calls wurden abgeschafft und durch "Mini-Messen" erwähnt. In sieben Städten weltweit (Chicagon, Boston, New York, St. Petersburg, Wien, München) sammelt Design Hotels die Reisebüro-Agenten zu Begegnungen mit den Hoteliers ein. So entstehen persönliche Gespräche in einem kleinen Marktplatz.

In Singapur hat man jetzt - neben Berlin, London und New York - ein weiteres, eigenes Verkaufsbüro eröffnet. Auf Repräsentanzen greift die Gruppe darüber hinaus in Tokio, Barcelona und auf Bali zurück.  

In der Berliner Zentrale kümmert sich heute ausserdem ein Revenue Manager um den Verkauf von je 30 Hotels - und dafür zahlt das Mitglied nicht mehr. In den Hotels, die im Durchschnitt 75 Zimmer gross sind, gibt es meist keine Verkaufs- und Umsatzspezialisten, so dass diese (mittelständischen) Hoteliers dankbar für jedes Outsourcing sind. "Wir gehen dadurch zwar mit ins Risiko, profitieren aber vom stärkeren Verkauf," so Sendlinger. 

Für 2005 haben die Design Hotels in ihrem Geschäftsbericht erstmals schwarze Zahlen ausgewiesen. Bei gleicher Anzahl von Hotels steigerte man in den Jahren 2003 bis 2005 den Umsatz um 100 Prozent. Heute liegt der erzielte Durchschnittszimmerpreis bei 250 USD. Sendlinger präzisiert: Die 40% der Mitgliedshotels, die er in den Bereich "Luxury und Super-Luxury" (5 Sterne) einordnet, schaffen Preise ab 200 USD aufwärts, bei den übrigen 60% im Segment "New Luxury" (3- und 4-Sterne) liegt der erzielte Preis zwischen 120 und 180 USD.

Mit seiner technologischen Anbindung über das zu Sabre gehörende Reservierungssystem Synexus ist Claus Sendlinger zufrieden. Gerade wurde der Vertrag verlängert. Seit diesem Monat gibt es ausserdem eine neugestaltete Website - mit einem einfacheren Buchungsprozedere und weniger visuellem Schnickschnack. Wie gesagt, die Design Hotels wollen künftig eben mehr über Konzepte (und Zahlen) reden als über Optik.

Beim "Future Forum" in Wien nächste Woche treffen die Design Hotels nicht nur ihre Investoren, Eigentümer und Betreiber, sondern tragen mit der öffentlichen Panell-Diskussion auch zur konzeptionellen Weiterentwicklung des Themas Design in Hotels bei (siehe Links). / Maria Pütz-Willems  

 

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