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BREAKING NEWS - Die Hintergründe zur Expansion: Vienna House übernimmt 19 arcona City-Hotels

Rostock/Wien (30.4.2019). Heute mittag hat Vienna House aus Wien die Übernahme von 17 deutschen arcona City-Hotels und zwei Projekten unterschrieben. Darunter befinden sich alle arcona Living Hotels und die fünf Steigenberger-Franchise-Betriebe. Die österreichische Hotelgruppe manifestiert damit ihre Position in Deutschland mit einem Sprung von 21 auf 40 Häuser. Gleichzeitig erlauben ihr ihre thailändischen Eigentümer, sich weiter zum Owner-Operator zu entwickeln. Der Expansionsplan geht weiter über diesen Mini-Deal hinaus und liebäugelt mit Immobilien-Akquisitionen in ganz Europa. Zudem steht der "kleine Börsengang" in Bangkok und Singapur an. Die Hintergründe bei hospitalityInside.com.

"Ich war auf der Suche nach einem passenden Portfolio in Europa und für Deutschland kontaktierte ich in diesem Zusammenhang den Treugast-Geschäftsführer Michael Lidl", berichtet Rupert Simoner, CEO von Vienna House, über die Anfänge des aktuellen Deals im vergangenen Jahr. Lidl signalisierte Veränderungen bei arcona, Simoner griff zum Hörer und vier Wochen später starteten die exklusiven Verhandlungen. Der Verkaufspreis unterliegt der Schweigepflicht, aber an dem anfangs verhandelten Preis wurde seitdem nicht mehr gerüttelt, so Simoner. "Für mich ist es ein absolut fairer Deal", fügt er ausdrücklich hinzu – in dieser Hype-Phase mit völlig überzogenen Multiples schon die Ausnahme im Markt.

arcona Hotels mit Sitz in Rostock will künftig nur noch Ferienhotels entwickeln und verkauft deshalb die Betreiber-Verträge seiner Stadthotels und seiner Serviced Apartment-Marke arcona Living; an letzterer hat sie schon seit geraumer Zeit die Lust verloren, wie hospitalityInside auch berichtete. Im Portfolio von arcona verbleiben nach diesem Deal sechs Hotels in Sylt, Kitzbühel, Rügen (2), Weimar und Eisenach.

arcona-Geschäftsführer Alexander Winter sieht die Zukunft in der Ferienhotellerie. Den Expansionsschub dort verspricht man sich durch eigene Projekte, vor allem aber durch die Marke Barefoot Hotels des deutschen Schauspielers Til Schweiger. Dieser hat die Hotellerie als Hobby entdeckt und ein Lifestyle-Hotel an der deutschen Ostsee eröffnet; man könnte es auch als Schweigers Merchandising Outlet bezeichnen.

Im November 2018 hat Schweiger dann als Lizenzgeber mit der arcona Hotel & Resorts Gruppe als Betreiber-Gesellschaft einen langfristigen Vertrag geschlossen: In den nächsten zehn Jahren sollen etwa 20 Barefoot Hotels entwickelt werden – "ein Drittel davon etwa in Deutschland, dann aber auch in Österreich und der Schweiz wie auch künftig vielleicht in Übersee", berichtete Prof. Stephan Gerhard, Mitgesellschafter der arcona Gruppe damals gegenüber hospitalityInside.com. Gerhard wie auch arcona-Co-Gesellschafter Alexander Winter halten über arcona zusammen 60% der Gesellschaftsanteile und sind Geschäftsführer der neuen Barefoothotels Lizenz- und Managementgesellschaft mbH mit Sitz in Hamburg, die eigens für den internationalen Roll Out und das Development der Gruppe ins Leben gerufen wurde.

"Wir sehen hier ein enormes Potenzial, sowohl national als auch international", sagt Winter. Stephan Gerhard ergänzt: "In der Ferienhotellerie gibt es noch weniger Spieler als in den urbanen Märkten". Dort wird der Wettbewerb mit der nächsten Krise – angesichts eines starken Supply und bei sinkender Nachfrage – sehr eng werden.

Rebranding und Umbau

Profiteur dieser arcona-Entscheidung ist nun Vienna House. In das Portfolio der Wiener Gruppe gehen mit dem heutigen Tag (30. April 2019) folgende arcona-Betriebe über:

- arcona Hotels in Potsdam, Stuttgart, Rostock und Stralsund
- arcona Living in Osnabrück, Wetzlar, Leipzig, Baden-Baden, Berlin, Bremen, München und Schaffhausen in der Schweiz
- arconas Franchise-Betriebe mit Steigenberger Hotels in Rostock, Wismar, Osnabrück, Braunschweig und Eisenach sowie
- zwei Projekte in Greifswald und Mannheim (beide kurz vor Baubeginn).

2008 hatte Alexander Winter die arcona Hotels & Resorts zusammen mit Treugast-Gründer Stephan Gerhard im Rahmen eines Management Buyouts von der Deutschen Seereederei übernommen. Während Winter immer noch der Hotel-Operations treu bleibt, hat sich der einstige Berater Gerhard in den letzten Jahren immer stärker zum Investor gewandelt.
arcona Living wird Vienna House Easy

Rupert Simoner zu seinen Plänen mit den neuen Hotels im Portfolio: "Wir werden alle arcona Living Hotels in die Lifestyle-Marke Vienna House Easy umwandeln. Von den fünf Franchise-Verträgen mit Steigenberger Hotels laufen vier Ende dieses Jahres aus – alle ausser Braunschweig. Diese Hotels eignen sich generell für die Marke Vienna House; wir werden das aber individuell entscheiden". Die übrigen Hotels werden in Pacht weitergeführt werden. Wo nötig, werden für beide Marken Umbauten, Facelifts und Design-Upgrades durchgeführt. Dafür hat Vienna House 20 Millionen Euro eingeplant. Bis Ende 2019 wird der Marken-Name arcona beibehalten werden.

Das sollte (vorerst) ausreichen, da die arcona Stadthotels laut Simoner "sehr gut aufgestellt" sind und mühelos in die Marken-Positionierung von Vienna House passen. "Im Laufe des Jahres 2022 sollten wir die Integration und das Reflagging geschafft haben", kündigt er nüchtern an. "Ich habe schon etwas Respekt davor, rund 20 Häuser zu integrieren. Das müssen wir erst einmal stemmen".

Mit der Übernahme wird Vienna House etwa um 850 Mitarbeiter wachsen, in den Hotels, in den Clustern und auf Corporate-Ebene. arcona wird seinen Unternehmenssitz im zweiten Halbjahr 2019 in eine kürzlich gekaufte Villa in Rostock verlagern; das bisherige Büro übernimmt dann Vienna House. Ab 6. Mai wird Rupert Simoner in den neuen Vienna House Hotels unterwegs sein; im Juni wird es eine Konferenz mit allen Hotel-Direktoren und Corporate Führungskräften geben, gefolgt von einem "Hotel-Fahrplan", in dessen Workshops man auch den Hotel-Mitarbeitern "gut zuhören" will.

Mit Vienna House hat er nach diesem Deal noch weitere ambitionierte Pläne, weit über arcona und Deutschland hinaus. Details dazu finden hospitalityInside-Abonnenten aktuell weiter in dieser Ausgabe des Magazins. / map


 

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