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Editorial: Panisch oder positiv

Liebe Insider, 

 

einen bundesweiten Lockdown wird es in Deutschland aktuell nicht geben, trotzdem ist der Lockdown für Hotellerie und Gastronomie nicht vom Tisch! Hinter den Kulissen haben Bund und Länder ihre Meinung binnen 24 Stunden geändert, passen jetzt das – gerade noch verteufelte alte – Infektionsschutzgesetz neu an, damit sie individuell regionale Schliessungen verordnen können, wie Dehoga-Geschäftsführerin Ingrid Hartges im heutigen brandaktuellen Interview berichtet.

 

All das hängt von den Inzidenzen und Hospitalisierungsraten ab – und damit gibt es erneut keinen planbaren Rahmen für die Unternehmer! Und auch noch pünktlich vor Weihnachten!

 

Nach den jüngsten Entscheidungen von gestern schaltet die Republik jetzt grösstenteils auf 2G um – und muss die Regeln auch auf 2G+ ausdehnen, wenn die Gesundheitssituation es erfordert. Hotellerie und Gastronomie zittern wieder mit: Vor allem unter einer noch tiefer einschneidenden 2G+ Regel kann niemand sagen, wie viele Gäste und Touristen damit zuhause bleiben. Die Impfpflicht für alle soll erst im Februar/März 2022 anrollen.

 

Ingrid Hartges muss als Chef-Lobbyistin der Branche nun dafür sorgen, dass die Finanzierungshilfen, Kurzarbeitergeld und ggf. auch ein Schadensausgleich weiter bestehen bleiben. Für die Branche wird das erste Halbjahr 2022 unter all diesen politischen Umständen und Viren-Unwägbarkeiten verdammt hart werden.

 

Gleiches gilt für Österreich. Massiv drängen die Vertreter der Verbände auf das Ende des noch laufenden dreiwöchigen Lockdowns (bis 11.12.). Die Betriebe brauchen auch dort dringend Liquidität. Die Stimmung ist katastrophal, weil viele Gäste bei Lockdown-Verlängerung vermutlich nach Südtirol oder in die Schweiz ausweichen werden. Das Chaos geht damit überall weiter.


Wir bemühen uns trotzdem, nicht mehr jede Woche im Corona-Polit-Frust mit zu versinken und Ihnen auch noch andere Themen näher zu bringen. So hat die neue Unternehmsstruktur rund um die Deutsche Seereederei (DSR) Ambitioniertes vor: Wie Geschäftsführer Carsten Wilmsen heute berichtet, sollen ab sofort gar keine nicht-nachhaltigen Hotels mehr gebaut werden. Auch künftige Partner müssen das neue Konzept mittragen, das u.a. auf BIM und Vorfertigung setzt; ferner werden die Profile der drei Haupt-Hotelmarken Arosa, aja und Henri Hotels verändert. Wenn das alles klappt, wäre die DSR einer der Pioniere in der Branche.


Die DSR packt dabei übrigens auch ihre Bestandsimmobilien mit an. Immobilien-Profis bezeichnen sie gerne auch als Transformations-Immobilien. Eine neue Marktstudie hat dazu herausgefunden, dass dieser Typ künftig zur Hälfte als Mixed Use-Produkt umgesetzt werden wird. Ein Thema, das mit Blick auf die Nachhaltigkeit Wellen werfen wird.


Zukunftsorientiert denkt auch Booking.com – aber nicht in kleinen Schritten, sondern in Mega-Meilenstiefeln durch Übernahmen. Der OTA-Gigant will noch mehr alternative Unterkünfte vermarkten, erweiterte das Hotel-Angebot durch das Flugportal ETraveli und erwartet sich mit dem Vertriebsprofi Getaroom mehr Geschäft aus den USA. Aus der Hotelbuchungsseite wird eine Reiseplattform. Booking ist immer für Überraschungen gut und agiert schnell, wie wir auch letzten Woche in unserem Beitrag über das neue "grüne Label" gesehen haben.

 

Die Meldungen in unserer wöchentlichen Rubrik News Mix ebben auch nicht ab. Es gibt also noch viel Bewegung im Markt – und damit auch eine spannende Zukunft. Selbst wenn sich die Stimmung derzeit permanent zwischen Panik und Positivität pendelt. Kopf hoch!

 

Ihre Maria Pütz-Willems
Chefredakteurin


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