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Zum Jahreswechsel: Mit den Bäumen wachsen

Jahresringe von Bäumen erzählen die Geschichte eines Jahres – regenreich, trocken, mild, kalt, stürmisch. Kam der Frühling spät, der Winter bald? Die Bäume eines Wäldchens, ob Fichte, Tanne, Buche, Eiche, Esche oder Erle haben zwar anderes Holz, doch die Muster ihrer Jahresringe haben sie gemeinsam. So ist das, wenn man sich einen Standort, einen Boden, ein Klima teilt.

Wie werden unsere "Jahresringe 2021" einmal aussehen? Zeigen sie die Prägung von allumfassendem Klima-Wandel? Des politischen Klimas, des Konjunkturklimas, des Meinungsklimas, des Weltklimas per se …? Hinterlässt all das nicht Eindrücke tief in jedem Baum, in jedem Einzelnen von uns? Irgendwo klemmt eine Labortür oder eine Fledermaus wird verspeist – und ein paar Wochen später ist der Küchentisch dein Arbeitsplatz.

Da muss es erlaubt sein zu erschrecken. Das darf Spuren hinterlassen. Doch nicht nur dein Wäldchen wird zerzaust, ganze Wälder sterben, ganze Arten, Städte, Industrien noch dazu. Alles hat Konsequenzen. Wir haben es geahnt. "Die Welt hat eine Dichte erlangt, in der die Tat unmittelbar zum Täter zurückkommt". Jetzt verstehen wir, was [der deutsche Philosoph] Peter Sloterdijk im Jahr 2010 damit meinte. Doch welche Schlüsse ziehen wir daraus? Werden wir Taten-los, Herz-los, Kopf-los?

Lasst uns jetzt die Dicken Bretter bohren, lasst uns "Fortschritt wagen" tönt es aus Berlin! "Na, ob das mal gut geht" … klingt es aus dem Deutschen Wald. Und ruft man "Flexibilität, Digitalisierung und Anpassung" hinein, so hallt "Stabilität, Solidität, Verlässlichkeit" zurück.

Muss das ein Widerspruch sein? Oder ist es unser NEUER Weg, scheinbar Unvereinbares zusammenzubringen? Bäume stehen, wo sie stehen und müssen hoffen, auf Sonne, auf Regen, auf bessere Zeiten. Wir können Standpunkte ändern, neue Perspektiven finden, sogar Klimata verändern.

Sich bewegen, statt Wurzeln zu schlagen ist nicht gleich Entwurzelung. Ein Stück Holz in der Hand ist wie unser / das Leben: Es hat Substanz, Wärme, Struktur. Man kann Vieles machen: daraus, damit, darauf, daran… Und es wird umso interessanter, je länger man es "benutzt".

Wir wünschen Ihnen ein starkes 2022. In dem wir etwas wagen, uns bewegen und solide wachsen. Aber ohne hasten, eilen, rennen. Denn davon wachsen starke Bäume auch nicht schneller.

Worte zum Jahreswechsel 2021/2022 von Gerhard Fuchs,
Geschäftsführer von "die fuechse", einer Beratungsgesellschaft
für Marketing, Loyalty and Change aus Eschenlohe in Bayern.

[ weiter … ]
 

Editorial: Nur die Mutigen sehen den Weg

Liebe Insider,

Übernahmen sind ein Momentum in jeder Unternehmensgeschichte, so auch bei dem milliardenschweren thailändischen Multi-Unternehmen Minor International. Diesen Namen kennen viele in Zentraleuropa erst seit der Übernahme von NH Hotels 2018. CEO Dillip Rajakarier hat damals sogar Hyatt geschlagen, obwohl die US-Kette last minute einstieg und pro Aktie sogar noch 1,70 Euro mehr bot.

 

Dillip ist ein sensibler Stratege: "Wir denken immer 10 Schritte voraus, nicht zwei". Der quirlige Thai-Manager mit den hellwachen Augen empfindet Ketten mit 30 und 40 Marken als haarsträubend, Assets kauft er nicht des Profits wegen und das Engagement seiner GMs zahle sich besser aus als Computer es errechnet haben.

Der CEO bürstet bekannte Strategien gehen den Strich. Ob Tivoli Hotels in Portugal, Safari Camps in Afrika, Serviced Apartments in Australien oder NH – Minor Hotels wächst mit allem, was Potential hat – ohne Marken zu verwässern oder Assets immer wieder neue Marken-Häubchen aufzusetzen, damit der Investor glücklich bleibt… NH wird jedenfalls die stärkste globale Marke von Minor werden. Dafür ist alles gerichtet.

Unternehmer bleiben Unternehmer. Sie sind mit Temperament und Herzblut unermüdlich unterwegs, überzeugen mit Verstand und Expertise. Eine solche Unternehmerin ist Michaela Reitterer. All diese Eigenschaften hat die erfolgreiche Hotelière aus Wien in den letzten neun Jahren als ÖHV-Präsidentin eingebracht. Österreich hat dieser starken Frau in extrem schwieriger Zeit sehr viel zu verdanken. Ihren Kollegen hilft sie nach wie vor gerne weiter, von verlogenen Politikern hat sie genug. Fred Fettner sprach mit ihr über Erfüllung und Enttäuschung.

Die Steigerung von Enttäuschung sind Frustration und Verzweifelung. Durch Corona hat fast jedes Land hundertausende Jobs im Tourismus verloren – insgesamt 62 Millionen weltweit. Wie weh das tut, spürt die Branche erst dieses Jahr – wenn der erhoffte Nachfrageschub einsetzt. Personell aber wird aber kein Land das verlorene "human capital" ersetzen können. Sarah Douag mit Zahlen.

Die Last des Virus wird im Grossen wie im Kleinen sichtbar: u.a. in der beschlossenen Umnutzung des Anbaus vom Mandarin Oriental Hotel München, ebenso wie der harschen Entscheidung des Schweizer Bundesrat, die Branche trotz niedriger Hospitalisierung noch im Dauerknebel von 2G+ zu halten. Und während die Europäer sich das Leben selbst noch weiter schwer machen, denken die Chinesen schon mal über ihren 2. Masterplan zur Roboter-Entwicklung nach.

Bunter und interessanter wird die Hotel-Welt in unserer grossen Fülle an News aus dem Immobilien-Markt, der Welt der Marken und der Nachhaltigkeit. Diese kleinen News zeigen: Da draussen gibt es viele, die fest an die Zukunft von Tourismus und Hotellerie glauben. Es sind Unternehmer – Menschen, die etwas unternehmen!

 

Ihre Maria Pütz-Willems
Chefredakteurin 


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