
Heiss und kalt: Kempinski, Amedia, Revo, Assets, Tech und Schnee
Liebe Insider,
die Kempinski-Aufsichtsräte haben seit Montag in Calls und Meetings ihren Mitarbeitern, GMs und Hotel-Eigentümern mitgeteilt, dass CEO Barbara Muckermann nicht mehr da ist. Bis zu unserem Redaktionsschluss gestern abend gab es immer noch keine offizielle Kommunikation. Kein Kommentar ist auch ein Kommentar. Sowohl die Shareholder aus Bahrain wie auch die Aufsichtsräte haben offenbar keinen Plan. Dazu fällt mir ein alter deutscher Spruch ein: Eigentum verpflichtet! Das bedeutet, man hat eine hohe Verantwortung gegenüber Partnern und Mitarbeitern. Ich habe noch ein paar Beobachtungen niedergeschrieben.
"Keine Garantie für Garantien" lautet die Überschrift unseres Interviews mit Udo Chistée. Der österreichische Hotelier hat im Jahr 2022 seine Amedia-Hotelgruppe an die damalige HR Group (heute Revo Hospitality) verkauft. Ende 2025 hat er privat und geschäftlich Insolvenz angemeldet und haftet nun für ca. 110 Millionen Euro. Im exklusiven Interview mit hospitalityInside.com schildert der 78-Jährige seine Sicht auf die Hintergründe. Warum er die Partnerschaft mit Revo Hospitality als Auslöser sieht und warum Revo Hospitality dies zurückweist. Eine Story, die man lesen muss.
Unabhängig von diesem Artikel haben wir die Liste der neuen Betreiber in den übernommenen Revo Hotels aktualisiert. ... Mehr
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Mitte dieser Woche erfuhren die Kempinski-Mitarbeiter, GMs und schliesslich auch die Eigentümer schrittweise von Barbara Muckermanns Abgang. In China traf man sich zu einem physischen Meeting mit BTG. Das Ruder in der Operations übernimmt nun René Nijhof.
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