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Bayern hat Messen ab 1. September erlaubt - Hygiene-Massnahmen verschickt

Planungen für die Expo Real 2020 laufen weiter

Augsburg/München (29.5.2020). Die Expo Real 2020 wird stattfinden. Das war und ist das erklärte Ziel der Messe München vor vier Wochen. Am 26. Mai hat die bayerische Landesregierung nun offiziell wieder Messen ab 1. September 2020 erlaubt. Details sind noch keine bekannt - ausser dass man auch hier die Corona-Auflagen befolgen muss. Die Messe München arbeitet mit Stadt und Land an entsprechenden Hygiene-Massnahmen und Auflagen. Termin der Messe ist der 5.-7. Oktober.

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Editorial: Die innere Stimme und das Geld

Liebe Insider,

so stelle ich mir "Endzeit-Stimmung" vor: Die innere Stimme sagt, dass der Staat gerade die letzten Gelder verteilt. 120 Milliarden Euro schwer ist das neue Konjunktur-Paket der deutschen Regierung, vorgestellt am Mittwoch. Aber wer bekommt wie viel davon? Und vor allem wann? Das ist erneut alles offen, nicht ausdefiniert, auch wenn wir gestern abend spät noch die ersten Anhaltspunkte bekommen haben. Die Tourismusverbände wie der Dehoga kritisieren vor allem die Laufzeiten und die viel zu kleinen Beträge. Das riecht erneut nach saurem Regen, der so manche Insolvenz vermutlich nur hinausschiebt…

Doch auch in Österreich hagelt es Kritik am Staat, per Umfragen und über ÖHV-Präsidentin Michaela Reitterer. Sie sagt im Interview heute: Einige Betriebe haben erste Kredite und Steuer-Stundungen bekommen, viele aber noch nichts. Das Eigenkapital schrumpft bereits, in drei bis fünf Jahren hat niemand mehr Geld für Investitionen. Ab 2023 setzt damit im Tourismusland Österreich die Markt-Bereinigung ein. Fred Fettner hat in einem zweiten Artikel das Ganze noch tiefer recherchiert.

Das sind bittere News, weitere Indikatoren für das nahende "Ende" einer Branche, die den Menschen einfach nur Freude bringen soll. Umso zynischer wirkt das Wettrennen um die Grenzöffnungen: Weil Deutschland am Mittwoch die Reisewarnung für 31 Länder aufhob, hob Österreich gleichzeitig und spontan alle Beschränkungen auf – bis auf Italien. Welch ein unkoordiniertes Chaos in Europa – von "Union" keine Spur. Nicht Vernunft ist der Treiber, sondern der Druck, im Sommer Geld verdienen zu müssen, weil die Füllhörner der Regierungen einfach nicht ausreichen werden, um jeden zu retten. Das fühlt jeder. Siehe oben.

Deshalb verstehe ich erst recht nicht, dass die Hotellerie keinen Hygiene-Aufschlag erheben will. Jeder Friseur macht es, Bahn und Airlines werden es einpreisen, ohne darüber zu sprechen! Sylvie Konzack beschreibt, wie kreativ und engagiert man mit Spray, Sprühnebel und UV-Licht gegen Viren kämpft und neue Hygiene- und Lobby-Manager engagiert, damit der Reisende Vertrauen fasst. Ich erlaube mir, den fehlenden Mut dieser Branche zu kommentieren.

Wir sind auf dem Weg in einen andersartigen Sommer, in dem sich die Ereignisse weiter überschlagen werden, Entwicklungen übereilt und vielleicht wieder rigoros gestoppt werden. Die ganze Welt schaut in den nächsten Wochen auf Europa – das grösste touristische Experimentierfeld in Sachen Corona, das es bisher gab. Eine Region mit unterschiedlichster Kultur und Disziplin, mit Millionen reiselustiger Menschen und einem einzigen Virus im Genick.

Unser Ziel heisst 23. Juni: der Tag unseres virtuellen Think Tanks. Als Appetizer für den 3. HITT serviere ich Ihnen heute Einsichten aus unserer "Retail"-Session, in der der Shopping-Mall Experte Dr. Volker Kraft von der ECE Group mit Langham Hospitality (CEO Stefan Leser) und Sabre (MD Frank Trampert) 90 Minuten lang über On- und Offline-Sales und digitale Umsatz-Steigerungen sprechen wird. Eine faszinierende Fortsetzung unseres letztjährigen Retail Brand-Vortrages. Eine faszinierende Fortsetzung unseres letztjährigen Retail Brand-Vortrages. Schauen Sie auf unsere Seite 1 und registrieren Sie sich über www.hitt.world.

Ihre Maria Pütz-Willems
Chefredakteurin


Ihre Meinung? maria[at]hospitalityInside.com

 

 

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Editorial: Kräftemessen und Muskeln trainieren

Liebe Insider,


rund um dieses Wochenende starten in vielen Ländern die Hotels neu. Aber zu welchem Preis? Jeder, der öffnet, wirkt wie ein sterbender Schwan… Zu viel Umsatz zum Sterben, zu wenig zum Leben. Die Dehoga-Umfrage bei den neu gestarteten deutschen Restaurants frustriert (erwartungsgemäss): 78% der Betriebe in den ersten Tagen nach dem Neustart erzielten maximal 50% der sonst üblichen Umsätze.

Wo also ist der Rettungsfonds? Der Hotelverband Deutschland (IHA) glaubt scheinbar selbst nicht mehr an die Erlösung aus Berlin. Im gestrigen Blog zählen IHA-Vorsitzender Otto Lindner und Geschäftsführer Markus Luthe die Hindernisse auf: Die Hilfe soll jetzt im Juli kommen – das ist zu spät. Der Geldregen fällt erneut nicht auf Unternehmen mit mehr als 249 Mitarbeitern – und erreicht damit nicht das Gros der Hotelgruppen. Die avisierten nicht rückzahlbaren Zuschüsse decken häufig noch nicht einmal die Mieten – die Schuldenfalle wird noch grösser. Wir zitieren aus dem IHA-Blog.

Der Tourismus hängt am Zipfel der Politik und am Gehstock der Virologen. Auf dem Rücken von Reisebüros und Restaurants/Hotels tragen Ministerpräsidenten ihre Gefechte aus. Und es fehlt die Balance: ein Rettungsring für TUI und Lufthansa ja, aber Water Boarding für das Gastgewerbe? Die Politik versteht bis heute nicht die Geschäftsmodelle und hat auch keine Vorstellung davon, welche Domino-Effekte ein Zusammenbruch breiter Strukturen in dieser Branche für untere und mittlere Einkommensbezieher, Mini-Jobber und die vielen mithelfenden Familien-Angehörigen haben wird. Jede Anstrengung läuft ins Leere, die Zeit rennt, die Insolvenz-Uhr tickt.

Nun sehnen alle den 3. Juni mit Angela Merkels nächstem Statement herbei. Sie entscheidet über Fortbestand oder Auflösung der deutschen Reisewarnung. Davon hängt der Reise-Sommer in weiten Teilen Europas ab. Deutschlands Nachbarländer agieren deutlich pragmatischer… In der Meldung über die EU-Grenzen fassen wir kurz den Hotel-Status in einer Länder-Übersicht zusammen.

Da bleibt nur der Blick nach vorn: Im Geschäftsreise-Segment freut man sich sicher über die aktuellen Nachrichten, dass es Mitte Oktober eine Frankfurter Buchmesse geben wird. Das ist ein gutes Signal, es kommt Bewegung in MICE und Business Travel, natürlich unter Auflagen. Positiv: Travel Manager sehen keinen Grund, die Hotels preislich unter Druck zu setzen, fand Sylvie Konzack heraus – und damit das Gegenteil von dem, was HRS vor kurzem der Branchen zu suggerieren versuchte. Ein Experte sagt mit Blick auf die Hygiene-Standards: "Die Hotels sind keine Gefahr während einer Reise". Trotzdem wissen die Experten: Dieses Segment wird sich stark verändern, am stärksten durch virtuelle Meetings.

Alte Zöpfe gilt es also abzuschneiden: Die Stadt Amsterdam geht wieder einmal mutig voran, angeführt von ihrer Bürgermeisterin Femke Halsema: Sie stoppt die bisherigen Marketing-Budgets, will nur noch den "richtigen" Touristen-Typ anpeilen: keine Kreuzfahrtschiffe mehr in der Stadt, kein Airbnb mehr, keine betrunkenen Touristen … Vom Over-Tourism zu No-Tourism: Die Stadt räumt jetzt auf. Den Hotels gefällt das weniger.

Wie kann man aus der Corona-Krise stärker hervorgehen? Mit weniger Silo-Denken und mehr Agilität, mit permanentem Monitoring, durch das man wie mit einem Seismographen die Schwingungen der Zukunft erahnen kann. Tim Davis von Pace Dimension, London, ex-Hotelier und heute Technologie-Experte, erläutert, weshalb sich jetzt Fundamentales ändert und weshalb sich Top-Führungskräfte aus der Hotellerie einen neuen Management-Muskel antrainieren müssen.

Tim ist ausserdem Akteur bei unserem virtuellen HITT in 27 Tagen: Er führt nicht nur als Moderator durch den Tag, sondern auch selbst ausführlicher in die Inhalte ein. Sein Impuls zeigt, wie sich das Wettbewerbsumfeld verändert hat, was die neuen Normen und Chancen sind. Haben Sie das Programm schon gesehen? www.hitt.world.

 

Ausserdem: Bayern erlaubt ab 1. September wieder Messen. Damit gehen auch die Planungen für die Expo Real am 5.-7. Oktober weiter. Sprechen Sie mit uns über die neuen Vorgaben und die Lösungen unter dem Dach der "World of Hospitality". Mehr auf unserer Startseite.


Ihre Maria Pütz-Willems
Chefredakteurin


Ihre Meinung? maria[at]hospitalityInside.com

 

 

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