Jetzt Registrieren



Newsletter

Mit diesem Newsletter erfahren Sie, was es Neues auf hospitalityInside gibt. Jede Woche am Freitag. Kostenfrei. Mit Ihrem Password können Sie sich einloggen und Ihr Nutzer-Profil und Passwort ändern.

Besucher

Mit der Registrierung als Besucher erhalten Sie 10 Tage lang Zugang zum Magazin: Sie lesen hier die Schlagzeilen und Vorspänne der einzelnen Artikel. Volltexte der Artikel stehen nicht zur Verfügung. Eine erste Orientierung. Dieses Angebot ist kostenfrei

Probeabo "Aktuelle Ausgabe" €

1 Monat lang lesen Sie alle wöchentlich erscheinenden Texte in voller Länge, also immer die "Aktuelle Ausgabe" einer Woche. Die Archiv-Artikel stehen nicht zur Verfügung. Das Schnupper-Angebot. Preis: 33,62 Euro zzgl. 19% Mehrwertsteuer - automatische Beendigung nach einem Monat.

Jahresabo "Aktuelle Ausgabe" €

12 Monate lang haben Sie Zugang zu den aktuellen Texten der jeweiligen Woche. Die Archiv-Artikel stehen nicht zur Verfügung. Das Angebot für den Nutzer mit regelmässigen Lesegewohnheiten. Preis: 176,40 Euro zzgl. 19% Mehrwertsteuer pro Halbjahr (352,80 Euro netto im Jahr). Das Abonnement ist selbstverlängernd und kann bis sechs Wochen vor Ablauf gekündigt werden. Danach verlängert es sich jeweils um ein weiteres Jahr

Jahresabo "Vollzugang" €

12 Monate lang haben Sie uneingeschränkten Zugriff auf alle aktuellen Artikel sowie auf das gesamte Archiv. Das Angebot für den Leser, der das ganze Wissen immer verfügbar haben will. Preis: 289,66 Euro zzgl. 19% Mehrwertsteuer pro Halbjahr (579,32 Euro netto im Jahr). Das Abonnement ist selbstverlängernd und kann bis sechs Wochen vor Ablauf gekündigt werden. Danach verlängert es sich jeweils um ein weiteres Jahr

Firmen-Abonnement €

Es gibt Sonderkonditionen bei der Buchung von mehreren Zugängen. Bitte erfragen Sie die Konditionen per eMail unter service@hospitalityInside.com oder per Telefon unter +49-821-99 56 68. Für Medien, PR-Agenturen, Hotelschulen und Universitäten sind spezielle Angebote verfügbar

Wir über uns dt
Kontakt dt
Content Syndication Program 2 dt
Das Investment Barometer 2020 will es wissen: Letzte Umfrage-Woche läuft!

Was spricht noch für die Asset-Klasse Hotel?

Augsburg/Hamburg (30.10.2020). Die Welt steht Kopf, mit ihr Menschen, Politik und viele Branchen. 2013 startete das Investment Barometer, einem Jahr mit Aufbruch-Stimmung in der Hotellerie. Jetzt findet die Umfrage erstmals in einem Krisenjahr statt. Machen Sie mit! Die Branche braucht verlässliche Orientierungshilfen!

[ weiter … ]
 

Testimonial

 Pfaff Volkmar  
   

"Für mich steht HospitalityInside als erste Pflichtlektüre freitagmorgens an erster Stelle. Aus welchem Grund? Hochaktuell brisante Themen aufgreifend, 'Wake up Calls' gebend, 'Eye Opener', kritisch hinterfragter Content schlichtweg inspirierend, ideales 'food for thoughts' für das Wochenende.
Danke für objektive 360° Hospitality Betrachtung; mehr davon!"

Volkmar Pfaff, Senior Vice President, Accor

[ weiter … ]
 

Editorial: Wir sterben bei bester Gesundheit

Liebe Insider,

"We will die in best health". Ein LinkedIn-Post enthielt jüngst diesen Satz. Deutschland wird das Seine dazu beitragen: Der zweite Lockdown im Land (ab Montag) schützt das Gesundheitssystem und Risikogruppen. Wer jetzt noch gesund ist, wird sich dafür totarbeiten. Oder per Insolvenz für tot erklärt werden. Ab Januar wird das "T" in Tourismus zum Todeskreuz. Hotellerie und Gastronomie sind wütend, toben – und werden gegen die unverhältnismässigen Massnahmen klagen. Hoffentlich. In Deutschland kann nur noch Justitia helfen, weil die Politiker sich verrannt haben.

Die Hotels und die seriöse Gastronomie haben seit Monaten bewiesen, dass sie keine Spreader sind. Clubs mit ungezogenem Publikum und Privatfeiern bilden den Gegenpol. Deshalb aber auch noch den letzten Umsatz über zu frühe Sperrstunden zu killen, ist unverantwortlich. Wenn die Menschen im Wochen-, Tages- oder gar Stundentakt von wechselnden Restriktionen überfallen werden, sich noch nicht einmal mehr auf ein Bier oder eine Pizza treffen können, werden sie das eben privat nachholen.

Bayerns Ministerpräsident hat aber auch dafür eine Lösung parat. Seit gestern droht der "König von Bayern" mit dem Ausruf des Katastrophenfalls – und rief in diesem Kontext zum Denuntiantentum auf. Spiegel.de berichtete gestern mittag: "Bayern setzt bei der Kontrolle von Verstößen gegen die Kontaktbeschränkung in Privatwohnungen auf Hinweise und Anzeigen von Nachbarn."

 

Am Abend las sich der gleiche Artikel-Passus anders: " 'Durchsetzen solle die Polizei das Verbot von größeren Treffen in Wohnungen auf die gleiche Weise, wie sie gegen Ruhestörungen vorgehe, sagte Söder. 'Dann können die Nachbarn entsprechende Hinweise geben, und dann kommt die Polizei.' Diese werde die Betreffenden zunächst auffordern, sich anders zu verhalten. Später hiess es aus der Staatskanzlei, das solle aber nicht als Aufruf zur Denuntiation verstanden werden."

Die eigentliche Katastrophe sind Politiker, die nur durchregieren und mit ihrem Volk nicht kommunizieren können. Ebenso hilflose Verbände, die erst an diesem Mittwoch atemlos ins Demo-Mikrofon schreien und auch im 8. Monat nach dem ersten Lockdown der Politik den Unterschied zwischen Hotellerie und Gastronomie immer noch nicht klarmachen können.

Österreich fürchtet ebenfalls einen zweiten Lockdown, in der Schweiz hat der Bundesrat diese Woche durch weitere Restriktionen – auf unbestimmte (!) Zeit – die Nachfrage so eingeschränkt, dass die Branche ebenfalls weiter gelähmt wird. Überall drohen Insolvenzen, Arbeitslosigkeit und die Vernichtung von Infrastruktur. In diesem Chaos versinken auch einzelne kleine Lichtblicke, die z.B. noch selbstständig denkende Virologen geben.

So appellierte der deutsche Virologe Alexander S. Kerkulé vom Universitätsklinikum Halle diese Woche beim virtuellen, internationalen "Future Hospitality Summit" eindrücklich an die Branche weltweit, Schnelltests einzufordern und sehr schnell einzusetzen. Nur so erreiche man wieder Mobilität, selbst mit einer Sicherheit nur für den Moment, bei An- und Abreise. Damit könnten Betriebe offen bleiben und die Wirtschaft würde ebenfalls wieder aufblühen.

 

Er ermunterte die Hospitality-Branche explizit, eigene Health & Safety-Wege (im Rahmen der Reisekette) auszutesten – damit die Regierungen diese Lösungen dann einfach kaufen könnten.

Diese Ausgabe dreht sich nur um die Irrungen und Verwirrungen der Politik, um Verzweiflung und bittere Zahlen, die selbst Ketten-Giganten an der Börse absacken lassen; um Zahlen, die in einem Preis-Blitz-Check zeigen, wie tief die Zimmerpreise in ausgewählten Hotels gesunken sind.

 

Exklusiv: Premier Inn Deutschland übernimmt in der Krise 15 Hotels einer anderen, offenbar angeschlagenen Hotelgruppe. Novum Hotels sorgt für Gerüchte, unsere Nachfrage hat der CEO aber nicht beantwortet.

Aus dem Tief der steigenden Infektionszahlen in ganz Europa wieder hochzukommen, fällt allen sehr schwer. Hoteliers sind krisenerprobt, wehren sich aber nicht gerne. Aber genau das müssen Sie JETZT tun. Es gibt keinen anderen Weg mehr.

 

Die Stimmung in der Branche ist in den letzten drei Wochen stetig gesunken. Dafür braucht es mittlerweile keine Umfrage mehr. Aber was ist mit dem Blick nach vorne? Welche Trends schaffen neue Fakten in Zukunft? Den meisten scheint das ziemlich klar zu sein. Die schnellste Zeit für den Fragebogen lag bei 1 Minute 23 Sekunden. Machen Sie mit, die letzte Umfrage-Woche hat begonnen!



Ihre Maria Pütz-Willems
Chefredakteurin


Ihre Meinung? maria[at]hospitalityInside.com

[ Weiterlesen nur mit erweiterten Nutzerrechten. ]
 
Suchen


Suchfilter festlegen
HospitalityInside Investment Barometer 2020