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Auf Perlen-Suche

3. B2B-Luxus-Fachmesse loop zeigte: Nur Besonderes ist gefragt

loop 2016 Luxury Networking Event  
loop deluxe: Networking pur bei der abschliessenden 360 Grad-
Party in der
Alten Oper Frankfurt.

 

Gravenbruch/Frankfurt (22.4.2016). Die dritte Ausgabe der Luxus-B2B-Messe "loop" im Kempinski Gravenbruch letzte Woche zeigte sich deutlich internationaler als die beiden ersten Events, was vor allem die Einkäufer begeisterte. Denn immer mehr betuchte Kunden brauchen neue Reiseziele: Die aktuellen Krisenherde heizen die Suche nach sicheren Zielen, ausgefallenen Ideen und verlässlichen Hotels an.

100 Hosted Buyer aus allen Winkeln des deutschsprachigen Raumes trafen auf 100 Hoteliers aus der ganzen Welt – zweieinhalb Tage lang im 15 Minuten-Takt. Das machte 70 Gespräche für jeden. Und es war wie immer heftig, aber gut.

Das anstrengende, aber scharf zugeschnittene Profil von loop hat offenbar seine Freunde gefunden (www.loop-luxury-fair.com). Individual- und Ketten-Hotels, Anbieter von Lodges, Zügen, Schiffen und immer mehr Tourist Boards werden bei Loop dank eines ausgeklügelten Matching-Systems dazu "gezwungen", mit jedem Buyer zu sprechen. Jede Viertelstunde wechseln sie in den torten-ähnlich aufgebauten Gesprächsrondellen zum nächsten Hotel/Anbieter und kitzeln dessen USPs heraus. Jeder Buyer – ob Reisebüro oder Reiseveranstalter – war in diesem Jahr ganz besonders auf der Suche nach Reise-Perlen für seine verwöhnte Klientel.

"Ja, wir suchen Rosinen", bestätigt Christian Wild, Leiter des kleinen, feinen Büros Der Reiseladen in Memmingen. Im Wechsel mit seinen Kollegen ist er selbst ist zum ersten Mal dabei. Verträge abschliessen aber wird auch er bei loop nicht; da bleibt er seinen Veranstaltern treu.

  loop 2016 Lueckertz Reisebuero Lueckertz Christoph
  Einkäufer fragen, Hoteliers
antworten: Christoph Lückertz
auf der Suche nach dem
Besonderen.

Das sieht Christian Hagemann aus Aachen, Geschäftsführer des ältesten deutschen Reisebüros – es ist 108 Jahre alt – etwas anders. Er möchte in diesen wettbewerbs-intensiven Zeiten immer näher direkt am Kunden sein, um noch deutlicher dessen Wünsche zu erspüren. "Gefragt ist nicht mehr das beste Zimmer, sondern alles Besondere – alles, was Begeisterung auslöst," verrät der Urenkel des Reisebüro-Gründers, heute Herr über drei (Lufthansa City Center) Reisebüros mit 24 Mitarbeitern.

"Den Luxus-Markt muss man fühlen, auch sich selbst begeistern dafür," pflichtet ihm Christoph Lückertz zu, Geschäftsführer von Deutschlands zweitältestem Reisebüro Lückertz in Münster, das es auf 90 Jahre Familien-Tradition bringt. Selbst für "alte Hasen" wie ihn bieten die "loopers" immer noch Neues: "Wie reagieren die Hotels auf Kinder oder Hunde, was hat sich bei ihnen im F&B verändert?" Das sind Details, an denen auch betuchte Kunden ihre Urlaubsbuchungen ausrichten. Umso wichtiger ist es den allermeisten Einkäufern, direkt vom Hotel-Eigentümer, Direktor oder verantwortlichen Marketing-/Sales-Manager die Neuigkeiten zu erfahren.

Viele Italiener, grosse Ketten und DMCs

Am Mittagstisch zeigt sich in einer Diskussion, dass (genau wie in der Hotellerie) das Thema Provisionen auch die Gemüter der Buyer bewegt. Danach werden immer mehr Einkäufer flexibler – frei nach dem Motto: Wem ich was zahle, ist mir gleich – Hauptsache, mein Kunde ist zufrieden und bleibt mir treu… Abschlüsse mit Veranstaltern bergen zudem noch ein weiteres Risiko: Deren Stornokosten sind deutlich höher als die eines Hotel.

Melf Wolfgang Türkis von IntoSol (International touristic Solutions) aus Garbsen bei Hannover lobte den direkten Kontakt zu Hoteliers, Zug-/Schiffsanbietern noch aus einem anderen Grund: "In diesem (loop-)Kreis, in dem man vor allem kleinere und mittelgrosse Hotels trifft, die man sonst nur schwer trifft, entstehen noch echte Partnerschaften!", sagt er. Türkis ist zum dritten Mal bei diesem B2B-Treff dabei und will ihn nicht mehr missen: Er fand bisher immer noch "Sahnestückchen" für seine verwöhnten Kunden.

loop 2016 360 Grad Event  
Die Gesprächsrondelle empfinden Anbieter wie Buyer ideal.

 

Primär konzentrierten sich die professionellen Reise-Spürnasen bei loop auf die Suche nach den Urlaubskicks. Und da trafen sie beispielsweise auf neue Luxushotels wie das Iberostar Grand Hotel Portals Nous auf Mallorca, das für eine Nacht über 1.000 Euro kassiert und einst als Kameha Residence geplant war. Oder auf das absolut stylische Catalunya Golf-Resort nahe Spaniens Costa Brava, das in diesem Sommer eröffnet. Oder auf Paradisus Resorts in Kuba, einer spürbar attraktiver werdenden Destination. Ausserdem präsentierte sich mit der Canyon Ranch in der Türkei das erste (Medical) Spa-Resort der Gruppe ausserhalb der USA – es eröffnet kommenden Juli. Und mit Epitome stellte sich eine Agentur vor, die ein neues Griechenland-Erlebnis über ihr einzigartigen Villen und Landhäuser verspricht.

Die Hotels kamen dieses Jahr vor allem aus Italien, aber auch aus Spanien, den arabischen Emiraten und Südafrika. Nur einige deutsche Hotels waren dabei (z.B. neu The Fontenay Hamburg), dafür aber mehr österreichische. Neben Einzelhotels zeigten auch etliche Ketten Flagge, u.a. Amanresorts, Armani, Atlantis und Banyan Tree.

"Zugenommen hat in diesem Jahr die Zahl der Anbieter von Schiffen, wie z.B. Aqua Expeditions, deren kleine Flussboote in Peru, Vietnam und Kambodscha schippern, und von Zügen wie den Golden Eagle Luxury Trains, die durch Europa und Asien fahren," erläuterte Astrid Oberhummer, Geschäftsführerin von Lobster Experience aus Offenbach, dem Veranstalter hinter loop. Exotisches ist gefragt – und deshalb buchten sich dieses Jahr auch noch mehr Destinationen resp. Destination Management Companies bei loop ein – wie z.B. Neuseeland, Anguilla, dem Oman oder auch Teneriffa. Letztere stellten ihre eigens geschaffene Luxus-Marke "Select" vor.

Preise ziehen an

  loop 2016 Losinj Hotels Schneider Karl
  Karl Schneider von Losinj Hotels aus Kroatien im
Gespräch: Das Land wird eine neue Luxus-Destination.

Politik-, Erdöl- und Flüchtlingskrisen limitieren die Zahl sicherer Destinationen in Europa und im Mittleren Osten deutlich, profitieren davon wird aber auch das Luxus-Segment insgesamt wie auch kleinere Hotels oder exotische Anbietern im Speziellen. Darüber waren sich alle Einkäufer im Gespräch mit hospitalityInside.com einig. Christian Wild prophezeit: Dieser Sommer-Urlaub wird ein Vermögen kosten! Obwohl es noch früh im Tourismusjahr 2016 ist, würden die Reisenden jetzt schon deutlich mehr für eine schlechtere Qualität zahlen. Christian Hagemann hat bisher bis zu 30 bis 50 Prozent höhere Green Fees in Spanien und Portugal ausgemacht und ist sich sicher: Für 2017 werde man zu deutlich teureren Preisen einkaufen müssen.

Auf Hotel-Seite ergibt sich ein unterschiedliches Bild, je nach Destination. "Dieses Jahr wird das Last Minute-Geschäft entscheiden," sagt Karl Schneider, Leisure Sales Manager für Losinj Hotels & Villas in Kroatien, mit Blick auf die unkalkulierbaren politischen Wirren und ihre Folgen für den Tourismus. Der Repräsentant des Resorts mit drei Hotels an der Kvarner Bucht an der Nordadria erwartet ordentliche Zuwächse im Luxus-Segment: "Kroatien ist eine neue Luxus-Destination und eine Alternative zu Mallorca", sagt er. In Spanien und seinen Mittelmeer-Inseln sind die allermeisten Betten für die Hauptsaison 2016 bereits ausgebucht.

Als jüngsten Kick für anspruchsvollere Reisende beschreibt Schneider das neue Wasserflugzeug-Netz in Kroatien, das den Urlauber zu günstigen Preisen bequem und schnell von kleineren Airports wie Pula oder Split auf die Inseln bringt. In Losinj erwarten verwöhnte Gäste Segelyachten und Speed-Boote mit und ohne Skipper. Und das Resort organisiert über seinen privaten Concierge-Service (genannt Adria Blue Collection) sogar individuelle Segel-, Spa- und Gourmet-Reisen im ganzen Land - für Paare, Familien/Freunde und Gruppen. Kroatien profiliert sich also weiter – auch dank des Engagements von einzelnen Destination Resorts wie Losinj.

loop 2016 Teamfoto  
Viele Komplimente von den "loopers"
gab es für das Team und die persönliche
Betreuung.

 

Am Kunden dran bleiben

"Die Destination spielt aber nur noch bei speziellen Vorlieben für Wasser oder Golf z.B. eine Rolle," merkt Christoph Lückertz an. Kopfzerbrechen machen Einkäufern wie Hotels dabei eher die jungen Erben. Sie sind weniger treu und probieren gerne Neues aus, weil sie dank Internet und Chats mit Freunden heute weitaus informierter sind als ihre Eltern. Ausserdem möchten sie abends keinen Anzug mehr tragen.

Buchen diese jungen Wohlhabenden denn jetzt auch stärker oder nur noch online? Dem ist offenbar noch nicht so. "Da halten wir Profi-Vermittler mit unserer Erfahrung und unserem Netzwerk dagegen," sagt Christoph Lückertz. "Trotzdem," so ergänzt Kollege Christian Hagemann, "wir müssen am Kunden dicht dran bleiben!".

Das gilt sicherlich für die Einkäufer genauso wie für die Hoteliers und andere touristische Anbieter. Beide Seiten lobten an der dritten Ausgabe von loop die erneut gestiegene Qualität des Events, die persönliche Betreuung wie die harmonische Atmosphäre im Kempinski Gravenbruch, das Lobster Experience erneut exklusiv für diese B2B-Fachmesse gemietet hatte. Die neue Hotel-Direktorin Karina Ansos konnte im Kreis der "loopers" dann selbst Neuigkeiten verkünden: Das Luxushotel, seit zwei Jahren stilvoll-elegant renoviert, wird im Mai sein neues 2.000 Quadratmeter-Spa eröffnen und damit dem Haus die Krone als Frankfurts einziges "Urban Resort" aufsetzen.

Fotos und Videos über das Event finden Sie in Kürze unter www.lobster-event.com/de. / Maria Pütz-Willems

 

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