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Bauen unter neuen Prioritäten

Alex Duckworth, AECOM, beim HITT 2021: Conversions und BIM machen Sinn

building site cologne
Mit BIM nachhaltig bauen, ist die Zukunft. Komplette Gebäude-Abrisse später schaden einfach nur der Umwelt und dem Klima. / Foto: unsplash di

Augsburg/London (28.5.2021). Es ist nicht mehr das nachhaltige Gebäude allein, das künftigen (Hotel-)Investoren abverlangt wird, sondern dessen Einfluss auf das Klima und die gesamte Umwelt. Der Fokus hat sich inzwischen substantiell gewandelt. Baufirmen, Projekt-Manager, Architekten und Designer lernen im Moment sehr viel und sehr schnell: Durch das Ziel, die Emissionen auf Netto-Null zu drücken, steigt der Wettbewerbsdruck, sagt Alex Duckworth, Principal Consultant Sustainability, Buildings and Places von AECOM – einem gigantischen Service-Unternehmen im Bau-Sektor mit 80.000 Mitarbeitern rund um den Globus. Er wirft beim 4. HospitalityInside Think Tank (HITT) am 13./14. September einen Blick über den Tellerrand.

In Kontinental-Europa kennt man den Namen weniger. AECOM ist ein Akronym für die Fachgebiete Architecture, Engineering, Consulting, Operations und Maintenance. Seinen globalen Sitz hat das Unternehmen in Los Angeles, den Europasitz in London. Es gehört zu den Fortune-500-Unternehmen, dessen Hauptumsatz-Säule, das Geschäft mit Professional Services, im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz von 13,2 Milliarden US-Dollar erzielte. Seine heutige Grösse erreichte der Anbieter technischer Dienste und Support Services durch diverse Fusionen. Geographisch ist AECOM stark in Amerika, in Asien-Pazifik und im Mittleren Osten vertreten.

Mit der Hospitality-Branche kommt solch ein globaler Player zwangsläufig in Berührung, auch wenn diese Spezialbranche noch kein grosses Gewicht im Mega-Konzern ist. In Saudi-Arabien begleitet AECOM aktuell u.a. AlUla, eines der fünf Mega-Projekte im Land, das künftig sanften Tourismus erlauben will, "sustainable resorts" inklusive. Die Stadt AIUla zählt zu den ältesten im Land; sie ist ein "lebendes Museum" aus erhaltenen Gräbern, Sandstein-Formationen, historischen Behausungen und Monumenten, die 200.000 Jahre weitgehend unerforschte menschliche Geschichte beinhalten.

Duckworth Alex  
Alex Duckworth: Im
Fokus steht jetzt das
Klima, nicht mehr das
einzelne Gebäude.
/ Foto: B&W

 

Der Alltag spielt sich unterdessen in kleineren Dimensionen wieder. Wobei das Stichwort "alte Gebäude" Alex Duckworth gleich zu einem kritischen Punkt in der Hospitality-Branche bringt: In dieser geschichtsträchtigen Branche wurden Immobilien stets für einen langen Lebensyklus konzipiert und kalkuliert. Corona hat diese Regel bereits zum Wanken gebracht, weil schwache Konzepte nicht überleben werden und die Gebäude deshalb für Conversions frei werden.

Bedeutet das – rigoros gefragt –, dass unter den neuen Klima-Vorgaben (u.a. den SDGs der UNWTO) alte Gebäude abgerissen werden müssten? "Nein, das wäre keine gute, nur eine einseitige Option", relativiert Alex Duckworth hier sofort, "allein der Abriss würde bereits neues Carbon verursachen." Die Lösung besteht eher in einem sehr kosten-fokussierten, reduzierten (Teil-)Abriss, auf dem man neu und CO2-neutral wieder aufsetzen kann.

Der Wettbewerb zwingt zum Investieren

Wie gross ist denn die Neigung von Investoren, sich auf nachhaltige Projekte einzulassen? Das Wissen über Klima, Emissionen und neue Energien jedenfalls ist in den letzten Monaten deutlich grösser geworden, haben Alex Duckworth und sein Team-Kollegen beobachtet. Vor allem Institutionelle Investoren (aus Grossbritannien) hätten inzwischen ein enormes Inhouse-Knowhow zu diesem Themen-Komplex aufgebaut. Solche "early adopters" verfolgen die Entwicklungen am Markt sehr genau: "Sie müssen in ihren Investments Prioritäten setzen und sich früh anpassen, um wettbewerbsfähig zu bleiben", so Duckworth.

Die Notwendigkeit zum Umdenken aber sähen ebenfalls Baufirmen, Projekt-Manager, Architekten und Designer. Nachhaltigkeits-Zertifikate werden vorläufig noch ihren Wert behalten, mittelfristig aber müssten auch sie ihren Audit-Radius sicherlich vergrössern. "Diese Labels berücksichtigen eine breite Palette von Nachhaltigkeitsaspekten, einschliesslich der Auswirkungen des Gebäudes auf die Bewohner des Gebäudes. Jetzt hat sich der Fokus der Öffentlichkeit auf die drastische Reduzierung des Kohlenstoff-Fussabdrucks des Gebäudes auf das Klima verschoben", so Duckworth und fügt hinzu: "Die Message in Sachen Klima ist einfach, aber schwer umzusetzen." Rund um das Thema Nachhaltigkeit herrscht auf allen denkbaren Ebenen derzeit viel Bewegung. AECOM berät auch Regierungen – und diese werden sicherlich viele Standards künftig einfordern, ist man sicher.

  JOIN Alex Duckworth, Principal Consultant Sustainability, Buildings and Places, am ersten Tag des HospitalityInside Think Tank: am 13. September um 15.00 Uhr (CET)!

Sein HITT-Impuls:
How is design and construction evolving to create more sustainable hotels, and transform aged buildings? How do sustainable buildings influence costs and concepts, where are the barriers in sustainable material?

Alex Duckworth' Vita finden Sie hier.

   

BIM, die Plattform für Automobile und Hotels

Ein neues Werkzeug, das auch die Hospitality-Branche stark beeinflussen wird, ist nach Einschätzung des AECOM-Experten BIM sein, Building Information Technology. Die digitale Erfassung oder Konzeption eines Gebäudes in 3D ist nur eine Dimension, die Herausforderung besteht in der Verbindung des Gebäudes mit dem inhaltichen Konzept – also in der Verbindung zwischen Daten und Information, zum Benefit des Investors wie auch des Betreibers/Gasts. Es gibt jetzt, sagt Duckworth, viele Ebenen von BIM mit unterschiedlichem Detailgrad. AECOM hat mehr als 200 aktive Nutzer in Grossbritannien, und es ist ein Kernbereich der Entwicklung für Gebäudedesigner.

"BIM ist bereits ein akzeptiertes Werkzeug", sagt Duckworth, "aber letztlich werden wir die Vorteile nur so lange sehen, wie es Geld gibt, um in BIM zu investieren." Covid-19 wird daher wahrscheinlich die Akzeptanz im grossen Stil verzögern.

"Die Hotelbranche ist ebenfalls bereit für BIM", sagt er. Für diese Branche sei BIM genauso wichtig wie für die Büro-Branche oder den Hausbau. Digitale Erfassung führt künftig zu modularem und flexiblem Bauen und zur schnelleren Anwendung der Circular Economy, der Kreislaufwirtschaft von Material und Energie. Darüber hinaus besitzt BIM noch einen weiteren Vorzug: Sind für einen Hotelneubau die Standards einmal gesetzt, lässt sich dieses Modell einfach und schnell multiplizieren.

Eine ideale Voraussetzung für Hotelkonzepte "made for investors"; davon sind in den letzten Jahren sehr viele in der Hotelwelt entstanden. BIM kann für jedes standardisierte Konzept das Ausrechnen einen zuverlässigen ROI unterstützen; die Gäste aber könnten unter Umständen mit immer gleich aussehenden, austauschbaren Gebäudehüllen konfrontiert sein… / map

 

Das grosse Thema des HospitalityInside Think Tanks 2021:

SUSTAINABILITY & DIGITALISATION: THE CHANGE DRIVERS.
The Decade of Action: How Sustainability leads the agenda,
how Digitalisation enables it.

Das komplette Programm finden Sie direkt auf www.hitt.world oder im anhängenden PDF unten.
Auf der HITT-Webseite sehen Sie stets alle Updates, ebenso detaillierte Informationen über die übrigen Impulsgeber und alle Sponsoren.

Und hier geht's direkt zu Reservierung und Buchung!


SAVE THE DATE:
HITT, der HospitalityInside Think Tank 2021
am 13./14. September in München,
live in einem entspannten Co-Working Space und virtuell,
in englischer Sprache.


WIR BEDANKEN UNS BEI DEN SPONSOREN DES HITT 2021:

HITT 2021 Sponsors & Partners 210527
 

 

 
HITT Think Tank 2021 Programme - Stand 210528

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