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Eine frische Brise für alle

3. "Spotlight Hotel Investment Poland": Ganz CEE mit guten Botschaften

Spotlight Hotel Investment Poland 2016 Flaggen am Palast für Kultur und Wissenschaft
Eine angenehme frische Brise weht derzeit auch in den Ländern Osteuropas.

Warschau (1.7.2016). "2015 war ein starkes Jahr für Polen, 2016 wird es ebenso sein," sagt Lukas Hochedlinger, Managing Director Germany, Austria & CEE bei Christie & Co. Und auch die Entwicklung in den übrigen osteuropäischen Ländern beurteilt er "in der Grundtendenz sehr positiv", selbst an Sekundär-Standorten. Die Diskussionsrunden an der 3. Konferenz "Spotlight Hotel Investment Poland" Mitte Juni jedenfalls bestätigten die gute "Hotel-Vorhersage" Hochedlingers. Im InterContinental Hotel Warschau hatten sich über 250 Teilnehmer von Rang und Namen zusammengefunden – ebenfalls ein Zeichen für das grosse Interesse an (noch) mehr Hotels und internationalen Investoren. Ein erster Eindruck.

Natürlich warb der stellvertretende Bürgermeister von Warschau, Michal Olszewski, in seiner Eröffnungsrede zur Konferenz für seine Stadt und das Land. So zitierte er den "2015 Global Destination Cities Index" von MasterCard, in dem Warschau die Nummer 8 im Ranking von "Europe's Fastest Growing Destination Cities by International Overnight Visitors (2009 – 2015 CAGR)" ist.

  Spotlight Poland 2016 Panel CEE Moderator Hochedlinger Lukas
  Lukas Hochedlinger moderierte die erste Talkrunde der
Konferenz über die CEE-Märkte.

In der Tat: Auch der Datenanalyst STR Global konnte die Euphorie in puncto Hotellerie mit Zahlen stützen: Auch unter europäischen Städten schlägt sich Warschau gut – immerhin ist die Stadt unter den Top 16 Cities von STR bereits dabei – auch wenn der Zimmer-Erlös immer noch deutlich niedriger ist als bei den anderen. Positiv interpretiert bedeutet dies aber, dass Warschau noch ein riesiges Potential hat.

Eindeutiger Liebling: Polen

Während Ireneusz Weglowski von Orbis (AccorHotels) in der ersten Talkrunde der Konferenz begeistert ganz CEE eine gute Dynamik bescheinigte und ein GDP-Plus von über 2% als positive Basis sah, wies der polnische Regionaldirektor von Vienna House, Tomasz Piorkowski, darauf hin, dass ihnen eine Nachfrage resultierend aus Wirtschaftswachstum und besserer Infrastruktur langfristig lieber sei. "Und wir fixieren uns nicht auf Warschau, sondern schauen auch nach Sekundär-Städten," fügte er hinzu.

Polen ist momentan der Liebling aller, die in CEE Hotels kaufen und/oder betreiben wollen. Das wurden in allen Diskussionen klar. "Polen ist Core", bestätigte denn auch prompt Sebastien Denier, VP Operations Central & Norther Europe der Louvre Hotel Group: Und die Hoteltochter der chinesischen Jin Jiang-Gruppe hat momentan auch das nötige Kleingeld, um in Hotels zu investieren. Genau das wolle man in Polen auch tun, so Denier.

Die Schlüssel-Märkte Polens sind laut Laut STR-Business Development Manager Jakub Klimczak folgende Städte mit folgenden Kennziffern:

Stadt Belegung in % ADR in Zloty
Posen (Poznan) 56,0 274
Tri-City (Trojmiasto)* 59,9 259
Breslau (Wroclaw) 61,5 216
Krakau (Krakow) 65,3 254
Warschau (Warsaw) 70,2 275

*Tri-City = die Städte Danzig (Gdansk), Gdingen (Gdynia) und Zoppot (Sopot)
Quelle: STR Global, Zahlen bezogen auf April 2016 Year-To-Date

In Gesprächen mit Konferenz-Teilnehmern tauchten als die begehrtesten touristischen Standorte zwei Namen immer wieder auf: Krakau und Danzig. Erst vor vier Wochen hatte in Danzig der österreichische Entwickler UBM sein neuestes Holiday Inn in bester Lage auf der Speicherinsel vorgestellt (wie hospitalityInside.com ausführlich berichtete) und weitere, kontinuierliche Investitionen in Polen in Aussicht gestellt.

Die Ketten haben Polen längst entdeckt, auch das wurde beim "Spotlight Hotel Investment" dieses Jahr noch deutlicher als in den Vorjahren. Orbis/AccorHotels forciert derzeit über zehn Häuser, meist unter der Marke ibis und kündigte sogar an, künftig einen Blick auf bestehende, privatgeführte Häuser zu werfen. Vienna House verliess die Konferenz mit etlichen konkreten Anfragen, vor allem für die neue Marke Vienna House Easy.

Hilton engagiert sich weiter in Polen, ebenso wie B&B, IHG, Rezidor und Marriott, die nächstes Jahr mit einem 100 Zimmer grossen Moxy in Kattowitz im Budget-Segment einsteigen möchten. Auf der Lauer liegen nach wie vor Choice Hotels, Motel One, Meininger und Wyndham. Das Gros der Wünsche konzentriert sich auf Budget-/Economy- und Midscale-Hotels.

Doch das wiederum hält auch Kempinski nicht davon ab, weiterhin gezielt nach einem Standort in Warschau zu suchen. Und auch Kooperationen wie Worldhotels arbeiten systematisch an ihrem Netzwerk – um in diesem Fall Privathotels von den Vorteilen eines internationalen Marken-Namens auf dem Dach zu überzeugen.

Aufwind auch für die übrigen CEE-Märkte

Allerdings folgte in den Diskussionsrunden dieses Jahr schneller als zuvor der Schwenk auf die übrigen Länder in Osteuropa, wo alle Kennziffern ebenfalls nur nach oben zeigen: Die ganze Region schaffte laut STR Global einen Sprung von +5,3% auf 54,1% Belegung, der ADR kletterte um +6,9% auf 64,93 Euro, der RevPAR legte um +12,7% auf 35,16 Euro zu. Länderbezogen sieht das Bild so aus:

Land Belegung in % ADR in €
Russland 49,1 64
Türkei 50,6 80
Litauen 52,7 58
Tschechische Republik 57,9 69
Ungarn 60,3 68
Rumänien 61,4 70
Polen 63,7 57

Quelle: STR Global, Zahlen bezogen auf April 2016 Year-To-Date

"Die Performance-Daten von Budapest und Prag sind seit 2008 wieder im Aufwind," analysiert Lukas Hochedlinger von Christie & Co die CEE-Märkte weiter. "Und auch die Investoren-Nachfrage steigt für diese Standorte", weiss er aus eigenen Beratungsgesprächen. Sehr positiv sieht er zudem die Entwicklung in Kroatien, das in diesem Sommer zusätzlich noch von den geopolitischen bedingten Veränderungen der Reiseströme profitieren wird. Auch in Kroatien steige seit 2014 wieder das Interesse an Transaktionen – "vom 5- bis zum 100 Millionen-Deal". Kleinere Märkte wie Zagreb oder Sarajevo, so fand auch jüngst eine weitere Studie von Christie & Co heraus, locken zwar keine internationalen, dafür aber lokale Player an.

Während man auf der Hotel-Konferenz den Eindruck haben konnte, dass polnische Banken aktuell wieder lieber in Zloty statt in Euro finanzieren möchten, bleibt Hochedlinger da ganz cool: "Die Währungsschwankungen beim Zloty halten sich im Rahmen. Ob Zloty oder Euro, das ist für einen interessierten Investor sicherlich letztlich kein Deal Breaker," meint er abschliessend.

Ein weiterer Bericht zur 3. Konferenz "Spotlight Hotel Investment Poland" folgt. / map

 

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