Jetzt Registrieren



Newsletter

Mit diesem Newsletter erfahren Sie, was es Neues auf hospitalityInside gibt. Jede Woche am Freitag. Kostenfrei. Mit Ihrem Password können Sie sich einloggen und Ihr Nutzer-Profil und Passwort ändern.

Besucher

Mit der Registrierung als Besucher erhalten Sie 10 Tage lang Zugang zum Magazin: Sie lesen hier die Schlagzeilen und Vorspänne der einzelnen Artikel. Volltexte der Artikel stehen nicht zur Verfügung. Eine erste Orientierung. Dieses Angebot ist kostenfrei

Probeabo "Aktuelle Ausgabe" €

1 Monat lang lesen Sie alle wöchentlich erscheinenden Texte in voller Länge, also immer die "Aktuelle Ausgabe" einer Woche. Die Archiv-Artikel stehen nicht zur Verfügung. Das Schnupper-Angebot. Preis: 50 Euro zzgl. 19% Mehrwertsteuer - automatische Beendigung nach einem Monat.

Jahresabo "Aktuelle Ausgabe" €

12 Monate lang haben Sie Zugang zu den aktuellen Texten der jeweiligen Woche. Die Archiv-Artikel stehen nicht zur Verfügung. Das Angebot für den Nutzer mit regelmässigen Lesegewohnheiten. Preis: 189,50 Euro zzgl. Mehrwertsteuer pro Halbjahr (379 Euro netto im Jahr). Das Abonnement ist selbstverlängernd und kann bis sechs Wochen vor Ablauf gekündigt werden. Danach verlängert es sich jeweils um ein weiteres Jahr

Jahresabo "Vollzugang" €

12 Monate lang haben Sie uneingeschränkten Zugriff auf alle aktuellen Artikel sowie auf das gesamte Archiv. Das Angebot für den Leser, der das ganze Wissen immer verfügbar haben will. Preis: 299,50 Euro zzgl. Mehrwertsteuer pro Halbjahr (599 Euro netto im Jahr). Das Abonnement ist selbstverlängernd und kann bis sechs Wochen vor Ablauf gekündigt werden. Danach verlängert es sich jeweils um ein weiteres Jahr

Firmen-Abonnement €

Es gibt Sonderkonditionen bei der Buchung von mehreren Zugängen. Bitte erfragen Sie die Konditionen per eMail unter service@hospitalityInside.com oder per Telefon unter +49-821-99 56 68. Für Medien, PR-Agenturen, Hotelschulen und Universitäten sind spezielle Angebote verfügbar

Wir über uns dt
Kontakt dt
Content Syndication Program 2 dt

Globale Einheitstrends, regionale Nischen

5. International Hotel Conference Rom zeigte Möglichkeiten auf

Rom (26.10.2007). Das laufende Jahr wird der Hotellerie weltweit weiter steigende Zimmererlöse (RevPar) bescheren, gleichzeitig aber steigt die Zahl der Hotels in Bau und Planung in allen Kontinenten immer noch weiter an. Das Thema Mitarbeiter nimmt folglich immer breiteren Raum ein, wie auch eine Diskussion während der 5. International Hotel Conference (IHC) in Rom letzte Woche zeigte. Trotzdem vermittelten die Hoteliers auf dem Podium nicht den Eindruck, aktiv etwas gegen die Personalnot zu tun. Kreativität ist ausserdem gefragt beim Thema "Nischen-Findung". Ideen gibt es, aber scheinbar wenig Mut zur Umsetzung. Über 400 Teilnehmer trafen sich zum zwanglosen Networking in Rom. Die IHC etabliert sich zunehmend als sympathisches europäisches Gegenstück zur inhaltsleeren International Hotel Investment Conference in Berlin im März.

Die Teilnehmer von Rom sind nicht weniger kompetent, wirken aber weniger blasiert und in ihren Antworten einen Tick ehrlicher als beim voll gesponserten Event in Berlin. Auch Morris Lasky, der amerikanische Organisator der Hotel Conference in Rom, finanziert die IHC über Sponsoring, besetzt die Runden aber nicht ausschliesslich mit Sponsor-Partnern. In Rom ist mit 400 Teilnehmern (im Gegensatz zu 1.200 in Berlin letzten März) zudem noch Überschaubarkeit gewährleistet. Hinzu kommt, dass die abwechslungsreichen, locker gehaltenen Diskussionsformate (Plenum, Workshops, Round Tables) praxisnahere Gespräche im kleinen Kreis zulassen. Hier Auszüge aus den vielen Sessions und Statements:

Giorgio Boscolo, CEO Boscolo Group; Hans W.R. Kennedie, CEO Golden Tulip Hospitality Group; Paul M. McManus, CEO The Leading Hotels of the World; Scott Woroch, Executive Vice President Business Development Four Seasons Hotels & Resorts
Es diskutierten (v.l.): Giorgio Boscolo, CEO Boscolo
Group; Hans W.R. Kennedie, CEO Golden Tulip
Hospitality Group; Paul M. McManus, CEO The Leading
Hotels  of the World; Scott Woroch, Executive Vice
President  Business Development Four Seasons
Hotels & Resorts
 

Expansion ohne Ende - Die Hotelwelt in Zahlen. Pat Ford, Präsident der internationalen und vor allem in den USA angesehenen Hotelimmobilien-Datenbank Lodging Econometrics, stellt die erste letzte Woche veröffentlichten Zahlen für Hotelprojekte innerhalb Europas (siehe Link) in den Zusammenhang der Kontinente. Danach befinden sich in Europa immer noch die meisten Hotels in der "Pipeline": 814 Projekte mit 139.133 Zimmern, gefolgt vom Mittleren Osten mit 457 Projekten und 133.853 Zimmern vor Afrika mit 138 Projekten mit 26.085 Zimmern. Weltweit gesehen gibt es natürlich die meisten Projekte in den USA (611.341 Zimmer bei 4.638 Hotels) und in Asien (366.679 Zimmer bei 1.555 Hotels).

Innerhalb Europas entstehen die meisten neuen Hotels in Grossbritannien (277 Projekte), gefolgt von Spanien (96), Deutschland (61), Russland, Italien und Frankreich.

Weltweit steigender RevPar in 2007. Marvin Rust, Managing Partner von Hospitality Deloitte, stellte die zu erwartenden Zimmererlöse (RevPar) in den internationalen Kontext: Danach ist Europa "RevPar-König". Zwischen 2003 und 2007 stieg der Wert auf 115 USD, vor Asien-Pazifik mit 103 USD und dem Mittleren Osten mit 99 USD. Die positive Entwicklung begann allerdings zu unterschiedlichen Zeitpunkten - zuerst in den USA und im Mittleren Osten (ab 2003), dann zogen im gleichen Jahr (2004) Asien und Europa nach, wobei sich in den Nicht-EU-Ländern ein stärkeres RevPar-Wachstum abzeichnete als in den EU-Ländern.

Trends aus der Finanzwelt. Die Begeisterung für Residenzen nimmt weltweit zu; selbst im Leisure-Segment verwandelt man immer mehr Timeshare-Anlagen in Residenzen. Hotels werden immer stärker zum Bestandteil von Mixed Use-Einheiten, was die Mega-Entwicklungen in Las Vegas, Singapur oder Macau aktuell verdeutlichen: Das Hotel verliert seine "stand alone"-Funktion, wird aber für Investoren aufgrund der relativ geringeren Grundstückskosten wieder erschwinglich(er).

Hotelsegmente - Welche werden wachsen? Dieser Frage folgten viele Antworten; interessant aber war, dass sich zwei der oben genannten Redner für attraktive Familien-Resorts auf dem Land wie in der Stadt (Familien-City Resorts) aussprachen. Darüber hinaus zeichnet sich ein immer stärkeres Denken in kleine und kleinste Zielgruppen ab: Danach sollte der Kultur-Reisende künftig auf ein Hotel im Museum treffen, die Teenager-Reisenden auf ein "Spass-Hotel" mit Disco (was nicht automatisch identisch sein muss mit einem Low Budget-Hotel), Pilgerreisende auf religionsorientierte Hotels, Frauen auf feminin ausgerichtete Häuser. Giorgio Boscolo merkte richtigerweise an: Benötigt werden aber nicht nur neue Hoteltypen, sondern konsequent gestaltete neue Hoteltypen!

Human Resources - Viele Worte, wenig Taten. Paul McManus, CEO der Leading Hotels of the World, bezeichnete das bisherige Engagement der Branche in Sachen Aus- und Weiterbildung als armselig und forderte die Hoteliers auf, ihren Mitarbeitern nicht mehr länger Jobs anzubieten, sondern Karriere-Möglichkeiten aufzuzeigen. Four Seasons tut dies bereits, sieht sich in manchen Regionen trotzdem mit einem personellen Engpass konfrontiert, z.B. in China, wo die Gruppe nicht genügend Mandarin-sprechende Mitarbeiter bekommt, wie Scott Woroch, Executive Vice President Business Development erläuterte. Giorgio Boscolo, CEO der gleichnamigen Gruppe aus Italien, wünscht sich, dass sich die Hotellerie als eine "sexy" Branche verkauft, was Hans W.R. Kennedie, CEO der Golden Tulip Hospitality Group, aufgriff mit dem Vorschlag, in Restaurants beispielsweise nicht mehr länger Essen und Trinken zu servieren, sondern neue, attraktive Konzepte umzusetzen, mit denen sich auch Mitarbeiter emotional identifizieren könnten.

Beklagt wurde allgemein, dass die junge Generation keinerlei Geduld mehr zeige, um eine Karriere-Leiter zu absolvieren. Ähnlich hatten sich andere Redner bereits in den Vorjahren zum Thema Mitarbeiter-Mangel geäussert. Enttäuschend für die Zuhörer blieb, dass es auch dieses Mal beim Theoretisieren blieb und niemand eine motivierende HR-Erfolgsgeschichte aus der Praxis präsentierte.

Spa & Wellness - USA und Europa nähern sich an. Amerikanische Spa-Planer kalkulieren Spas von Beginn an unter Profitabilitätsgesichtspunkten. Jedoch: "Die meisten US-Spas arbeiten nicht profitabel," sagte Glenn Colarossi, Präsident der gleichnamigen Consulting- und Management-Gesellschaft. Diese Einschätzung dürfte sich sogar noch verstärken, da US-Spas offenbar zunehmend den  europäischen Erlebnischarakter ("experiences") übernehmen und mehr Wert auf Ambiente legen.

Nach Einschätzung des zweiten Amerikaners im Spa-"Think Tank", Chris White, Senior Vice President der Planungs- und Design-Firma WTS International, zeichnet sich in den USA ebenfalls ein Trend ab, die Flächen für Entspannung/Ruhe auszudehnen. Auf beiden Seiten des Ozeans wird zudem positiv vermerkt: Bei den Behandlungen setzen sich ganz klar authentische Anwendungen durch - "Gimmicks" wie das Schokoladenbad, die Kaffee-Packung oder die Kaviar-Maske sind out!

Karin Leeb, Eigentümerin des Hotel Hochschober in Österreich, wie auch Susanne Frase, Spa Consultant und Manager des Fleesensee Spas in Deutschland, sprachen sich für ein kleineres, aber qualitativ hochwertigeres "Spa Menu" (Spa-Angebot) aus, das zudem auch originelle und nur in diesem Spa erhältliche Behandlungen (sogenannte "signature treatments") offerieren sollte. Heinz Schletterer, CEO der gleichnamigen Design-GmbH aus Österreich, fasste am Schluss die sich in Europa abzeichnenden gängigen Trends zusammen. Danach sieht er gute Chancen für hochspezalisierte Nischen-Spas, z.B. für Kinder, Sportler, Tagesgäste, aber auch für das sogenannte "medical spa".

Auf weitere Trends und Statements wird hospitalityInside.com in den nächsten Wochen in einzelnen Artikeln eingehen. / map

 

Weiterführende Links:

Um diesen Artikel zu drucken, müssen Sie für den Newsletter, als Besucher oder Abonnement registriert und angemeldet sein.

Suchen


Suchfilter festlegen
Artikeldetails