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Fluch und Segen liegen dicht beieinander

Thema bei Heuer-Dialog: Urbane Freizeitimmobilien

heuer dialog logo
München/Hamburg (6.10.2006). Freizeitimmobilien in der Stadt können Fluch oder Segen sein. Carl-Otto Wenzel, Vorstand der Wenzel Consulting AG, hat in über 30 Beratungsjahren Sterne aufstehen und sinken sehen. Langfristig konzipierte urbane Bebauungen in einer wachsenden Freizeit-Gesellschaft wollen extrem gut durchdacht sein, um auf Trends reagieren zu können. Wer daran mitverdienen will, muss Visionen teilen können. Das gilt für Investoren wie für Hoteliers. "Urbane Freizeitimmobilien auf dem Prüfstand" ist ein Thema beim Freizeitimmobilien-Kongress von Heuer-Dialog am 25./26. Oktober in München.

Carl-Otto Wenzel, der zu den führenden Beratern in der Freizeit-Branche gilt, bringt eine Crux urbaner Freizeitimmobilien schnell auf den Punkt: "Solche Komplexe müssen den richtigen Mix aufweisen, schliesslich wird hier künstlich zusammengestellt, was im Nachbarstadtteil über Jahrzehnte hin natürlich zusammengewachsen ist." Grossteilige Elemente wie die geplante Elb-Philharmonie im neuen Stadtteil Hamburg Hafen City besitzen bei solchen Vorhaben "Highlight"-Funktion mit Strahlkraft weit über die Stadt hinaus, kleinteilige Freizeitangebote wie Science Center oder ein Planetarium ziehen die Menschen aus der (nahen) Umgebung an.

Carl-Otto Wenzel
Carl-Otto Wenzel
Die Hamburg Hafen City etwa wird über 20 Jahre hin wachsen; das erfordert visionäres Denken - und ein analytisches Vorgehen heute. So dürften solche urbanen Bebauungen niemals bis in die letzte Nische zugebaut werden, um eben besser Trends auffangen zu können. Die Hafen City wird auch Hotels integrieren - und auch hier gilt es, wirklich exakt die Nachfragelücken im bestehenden Angebot der Stadt zu erkennen.

"Zum Fluch entwickeln sich Freizeitimmobilien, wenn sie angesichts der Nachfrage ‚überbaut` sind," so Wenzel, "ausserdem kann natürlich ein falscher Standort tödlich sein, ebenso wie das brutale Kopieren bestehender Ideen." Vor allem im Kopieren seien die Deutschen untereinander Weltmeister, schmunzelt der Berater. Daran seien profilsüchtige, aber risikoscheue Kommunalpolitiker nicht ganz unschuldig.

Noch viel zu rar seien Finanzierungsformen à la Private Public Partnership. Und privates Mäzenatentum wie in den USA sei hierzulande erst recht die Ausnahme. Hier ist also Kreativität bei der Finanzierung gefragt. "Die Städte sind immer mit dabei, wenn es darum geht, die Lebensqualität ihrer Bürger zu steigern und natürlich auch Arbeitsplätze zu schaffen. Aber die Städte unterstützen Freizeitimmobilien-Planungen nur gerne, solange ihnen keine zusätzlichen Belastungen dadurch entstehen," relativiert er. Theoretisch könnte eine Stadt die Betreiberschaft eines Freizeitimmobilien-Komplexes in professionelle Hände geben - wenn es denn genug davon gäbe: Für ganz Europa schätzt Wenzel die Zahl der Profi-Betreiber auf fünf.

Und wie führt man die Menschen an neue urbane Freizeitimmobilien heran? Darauf kennt Carl-Otto Wenzel klare Antworten: "Durch eine fast schon aggressive und dauerhafte PR-Arbeit, die jeden Schritt der Bebauung transparent macht und alle mitdiskutieren lässt; durch Events am (künftigen) Standort, die schon in der Planungs- und Bauphase zur Attraktion werden."

Der Image-Gewinn hilft vor allem den Investoren: In Hamburg Hafen City sind die Wohnungen schon verkauft, bevor sie fertiggestellt sind. "Eine solche Durchschlagskraft auf die Wirtschaftlichkeit von Immobilien ist im heutigen Deutschland eine Sensation."

Details zum Fachkongress über Freizeitimmobilien gibt es unter der Internet-Adresse www.heuer-dialog.de . / map

 

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