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Mehr Flexibilität erforderlich

ITB Hospitality Day 2009: Diskussionsrunde über Talent Management

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Berlin (17.4.2009) Die grossen Ketten haben ihre Expansion zwar etwas gedrosselt, gute Mitarbeiter werden in der Branche jedoch nach wie vor hoch gehandelt, selbst wenn ihnen im Augenblick Gehaltserhöhungen nicht versprochen werden können. Einen Wettbewerbsvorteil im Rennen um Spitzenkräfte haben Betriebe mit strategischer Mitarbeiterplanung. Von diesen strategisch orientierten Betrieben gibt es ganz offensichtlich noch zu wenige, wie Thomas Kraft, Vorstandsvorsitzender des Beratungsinstituts IFH Worldwide, beim vierten "ITB Hospitality Day" während der ITB Berlin 2009 feststellen musste. Er moderierte die interaktive Fragerunde zum Thema "Fragen Sie Mr. X - zum Thema Talent Management."

Fast alle Teilnehmer dieser Veranstaltung, darunter zahlreiche Studenten touristischer Hochschulen, glauben nicht, dass Hotelketten genug in strategische Human Resources-Arbeit investieren. Dass es sie bei ihnen gibt, stellten allerdings nur wenige in Frage.

"Wir können auch in der Krise nicht auf gute Mitarbeiter verzichten," erklärte Katrin Melle, Area Director Human Resources Hyatt International und Vorsitzende des Hotel Human Resourcs Circle (HHRC) als Repräsentantin der Hotelketten. "Unsere Gästebefragungen ergeben schliesslich, dass die Wünsche der Gäste an ein Hotel auch in der Krise gleich geblieben sind." Wer sollte diese erfüllen, wenn die Personaldecke aus Kostengründen ausgedünnt wird? Dass die Krise und sinkende Einnahmen mehr Druck auf die Mitarbeiter ausüben würde, verneinte sie: In dieser Branche wisse man, auch während eines ganz "normalen" Jahres, mit dem Druck in schwungvolleren und schwächeren Zeiten  umzugehen.

Mitarbeiter werden auch für neue Hotels gebraucht. "Rufen Sie uns an, auch wir eröffnen Hotels und haben Fluktuation", erklärte Melle, wies aber gleichzeitig darauf hin, dass Flexibilität heute eine grössere Rolle denn je spiele. Niemand könne erwarten, von vorn herein seinen Traumjob zu ergattern. Mit ein wenig Geduld und Praxis in der Branche rücke dieser jedoch schnell näher.

Gute Mitarbeiter immer benötigt - Flexibel bleiben!

Dies unterstrich auch Ruud Reuland, General Directeur Ecole Hotelière de Lausanne und Repräsentant der akademischen Seite in diesem Panel: "Wir brauchen weiter gute Mitarbeiter. Aber die Dynamik auf dem Arbeitsmarkt ändert sich, junge Menschen müssen extrem flexibel sein," erklärte er in Berlin.

So sollte man heute durchaus ein erstes, auch nicht optimales Angebot annehmen und auch darauf eingestellt sein, den ersten Job nicht mehr in New York oder London zu haben, sondern in Moskau oder Kasachstan. Ein gutes Unternehmen werden einen guten Mitarbeiter auch weiter mit fördern. Ruud Reuland allerdings gestand ein, dass viele Hotelketten im Zuge von Kosteneinsparungen heute jungen Bewerbern lausige Angebote machen würden. Das ist für ihn ein Widerspruch. "Einerseits friert man die Personalentwicklung ein, andererseits aber expandieren die Ketten heftig weiter."

Das aktuelle Vertrauen der jungen Leute in die HR-Versprchen scheint momentan jedoch gering zu sein. Auf Thomas Krafts Frage, wer denn momentan bereit sei, seinen Job zu wechseln oder überhaupt nur darüber nachzudenken, reagierte das Publikum sehr verhalten. Das heisst: Die Fluktuation ist derzeit sehr gering. Und auch darauf haben sich Absolventen von Hochschulen und Universitäten einzustellen.

Aufgabe der Hotelschule/Hoteluniversität, aber auch der Betriebe sei es jedenfalls, "Talente" zu erkennen, betonte Ruud Reuland weiter. Talent zeichne sich vor allem durch die Leidenschaft für die Branche aus und die Basis zu allen Fähigkeiten, die man später dazu gewinne. Einig waren sich die Human Resouces-Experten auch in der wachsenden Bedeutung einer akademischen Ausbildung für Nachwuchsmanager.

Hoteldirektoren sollten mit ihren Mitarbeitern sprechen

"Die meisten Gradute-Programme sind sehr gut. Die jungen Menschen müssen aber auch die Möglichkeit erhalten, ihre Fähigkeiten in der Praxis umzusetzen", sagte Melle. Und Reuland ergänzte: "Viele erfolgreiche Hotelmanager haben nie eine Hotelschule besucht. Der Besuch dauert lange und kostet viel Geld. Aber ein Diplom von einer Hotelschule eröffnet schliesslich auch viele andere Berufsmöglichkeiten, zum Beispiel bei Banken, in Krankenhäusern oder anderen Dienstleistungsunternehmen."

Von Hoteldirektoren wünschte sich Melle den menschlichen Umgang mit ihren Mitarbeitern. "Geld ist wichtig, das ist keine Frage", sagte sie. Noch wichtiger sei es jedoch mit den Mitarbeitern zu sprechen und sie selbst zu fragen, was sie sich eigentlich von ihrem Arbeitsplatz wünschten. / Susanne Stauss

 

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