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Trends, made by Amerika und Asien

"The Monaco Spa Event" im Rückblick: Europäische Plattform gewünscht

Monte Carlo (1.2.2008). Die Idee ist gut, die Umsetzung war noch nicht ganz perfekt. Trotzdem fand der Gedanke, in Monte Carlo eine Plattform für den europäischen Spa-Markt zu schaffen, bei der grossen Mehrheit der Gäste aus den USA, Europa und Asien Gefallen. "The Monaco Spa Event", seit wenigen Monaten in den Händen der italienischen Gruppe Sogecos (einer Gesellschaft, die auch die Beauty-Messe Cosmoprof weltweit managt), lockte mit ihrem neugestalteten Konzept vorletzte Woche 95 Aussteller und 3.873 Besucher nach Monte Carlo.

Im Grimaldi Forum Monte Carlo, dem modernen Kongresszentrum am Strand, sah man witzige Neuheiten aus der produzierenden Industrie und hörte Vorträge bekannter und weniger bekannter Spa-Experten. Die Inhalte variierten stark im Niveau, insgesamt war die Thematik noch nicht europa-focussiert genug. Mit Zahlen warteten vornehmlich die Amerikaner und Asiaten auf. Hier muss sich die europäische Spa-Branche allerdings selbst an die Nase fassen: Solange sie selbst nicht in der Lage ist, Zahlen aus den Betrieben zusammentragen, werden die übrigen Nationen sie immer in puncto (Eigen-)Marketing überholen und damit weltweit unsinnige oder ungenaue Darstellungen irgendwann als wahren Massstab erscheinen lassen. Man sollte sich in Erinnerung rufen: Europa ist die Wiege der Spa- und Wellness-Bewegung!

Der Austausch unter den Konferenzteilnehmern und mit den Vertretern der Industrie war sehr willkommen, er wurde bei jeder Gelegenheit genutzt. Trotzdem blieb noch der Wunsch nach mehr Kommunikation und direkten Gesprächen mit den Referenten. Neue nette Akzente bei diesem Event setzten die Idee eines "Healthy Cocktails" am Ende jeden Konferenztages und schliesslich auch das 600 Kalorien-Menü als Galadinner für 400 Gäste.

Hier eine erste Zusammenfassung allgemeiner Trends; weitere Berichte über Architektur/Design und Spa-Finanzierungen werden folgen. Wieviel Geld kann man mit Spas verdienen? Diese Frage verleiht Flügel, und allzu gern zitierten auch beim Monaco Spa Event Redner mal wieder das Unerreichbare. So würde die Spa-Branche gerne auch jene Reiche und Super-Reiche zu ihren Gästen zählen, ebenso wie die vielzitierten "Lohas", die für nachhaltigen Lifestyle liebend gerne mehr bezahlen möchten.

Monaco Spa Event 2008 Milk Bar c map
Die "Milch Bar", ein Platz zum Entspannen
während des Monaco Spa Event. 
                                                         Fotos: map
 
Wieder einmal wurden die Millionäre zitiert, von denen die Ärmeren mit einem Einkommen von über einer Million USD immerhin 3.300 USD pro Jahr im Spa lassen, jene mit einem Einkommen von über zehn Millionen sich schon auf 42.000 Dollar und jene mit über 100 Millionen Dollar-Einkommen fast 169.000 Dollar pro Jahr fürs Wellbeing ausgeben.

Marco P. Nijhof, Senior Vice President der Golf-Region bei Jumeirah, zitierte diese Zahlen aus dem Buch "Richistan" - und freute sich selbst darüber, dass seine Hotelgruppe 28% vom Umsatz mit Retail macht. Doch nicht jede Hotelgruppe betreibt wie Jumeirah Hotels an wirtschaftsstarken Standorten wie Dubai, London oder New York. Und weil die Zuhörer durchaus spürten, dass solche Vergleiche und superlativen Zahlen so gut wie keine Bedeutung für den mittelständisch strukturierten Markt in Europa haben, notierten sie interessiert jene Sätze mit, die oft nur am Rande fielen, aber Handlungshinweise für kleinere und mittelgrosse Wellnessbetriebe haben. Aus dem Reigen der Marktbeobachtungen mehrerer Referenten hier ein paar Beispiele:


TRENDS

 Wer "Männer-Spas" einrichten will, sollte diese optimalerweise auf Lobby-Level, nicht allzu weit von den Konferenzräumen, einrichten. Männer, und vor allem Manager, lieben kurze Wege und die schnelle Behandlung zwischendurch, z.B. eine Sauerstoff-Behandlung oder einen Nacken-Massage.
 Duftspray statt Schokolade: Die kalorienträchtigen Betthupferl aus Schokolade sind "out" - "in" sind wohlriechende Kopfkissen bzw. Mini-Spraydosen auf dem Kopfkissen, die der Gast selbst nutzen kann.
 Ihre positiven Erfahrungen aus dem Spa im Hotel möchten die Gäste zuhause wiederholen - entsprechend steigt der Verkauf von "home products".
 Spa-Suiten für Zwei werden weiter an Bedeutung zunehmen, eventuell auch stärker "themen-orientiet" eingerichtet sein.
 In die Spas und Bäder zieht immer mehr behandlungsunterstützende Technologie ein, z.B. eine "Höhenluft-" oder "Kältetherapie"-Kammer. 
 Gästeströme bzw. unterschiedliche Zielgruppen werden zunehmend per Code-Karten mit Zugangsberechtigungen gesteuert (z.B. Kinder-Erwachsenen-Zutritt, wer darf in die Sauna und/oder Pool, wer ist externer/interner Gast?). 
 Im Kommen sind komplette "Schnee-/Eisräume". Optimalerweise zu kombinieren mit Feuer.
 In den USA nehmen langsam die Flächen für Ruheräume zu.
 Ruheräume sollten nach ihren "Funktionen" getrennt werden, z.B. nach Tee-Zonen, Lese- oder Plauder-Ecke. Entsprechend lassen sich Mobiliar und Licht auf diese Funktionen abstimmen.
 Nicht alle Behandlungsräume müssen gleich aussehen.


MARKT-HERAUSFORDERUNGEN

 In Asien wachsen Mega-Spas heran, z.B. plant Chiva Som in Thailand ein zweites Spa von 40.000 qm Grösse und mit über 1.000 Mitarbeitern.
 In Europa haben durchaus kleine Spas à la Relais & Châteaux noch eine Chance. Die Kooperation hat ihre Hotel-Spas gerade selbst in neue Segmente eingeteilt.
 Es wird künftig eine noch grössere Vielfalt an Spas geben, auch in Verbindung mit unterschiedlichen Immobilientypen wie Residenzen, Condominiums oder Resorts. Beispiel: Mandarin Oriental wird in London, in unmittelbarer Nähe zu seinem Hotel am Hyde Park, eine Mixed Use-Anlage aus Wohnungen und Spa mitbetreiben.
 Der Medizin-Tourismus wächst. "Hospital" und "Hospitality" werden stärkere Nachbarschaften und Synergien suchen.
 Mit dem Gesundheitsbewusstsein steigt das Bewusstsein der Verbraucher für nachhaltige Produkte und Konzepte.
 Spas entwickeln sich zu Treffpunkten für Hotelgäste wie auch externe Gäste. Sie werden zu sozialen Zirkeln und Plattformen mit höchst bunten oder hochspezialisierten Angeboten.
 Spas, vor allem in Städten, geben sich einen Club-Charakter.
 Die Gäste-Erwartungen werden immer höher, der Mangel an qualifiziertem Personal immer grösser.
 Hotelgruppen werden zunehmend "Spa-Marken" kaufen, um so Qualität zu signalisieren.

Das nächste "Monaco Spa Event" ist terminiert für den 12. bis 14. Februar 2009 im Grimaldi Forum, Monte Carlo. / map

 

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