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Design bestimmt das Wohlgefühl

Visionen zur Zukunft des Wohnens - Forum der design hotels in Wien

Wien (3.11.2006). Die Kalifornier rüsten ihr Auto inzwischen mit Kaffeemaschinen auf, weil sie 15 Prozent ihrer Zeit auf der Strasse verbringen. Die ersten wohnen zudem in mobilen, massgeschneiderten Schiffscontainern. Der mobile Mensch heute benötigt eigentlich keine eigene Wohnung mehr, er kann auch in Airport-Lounges baden und im Hotelzimmer arbeiten. So sehen Fakten und Visionen zum Thema Wohnen aus, das internationale Berater und Architekten/Designer jüngst während des "Future Forum" der Design Hotels in Wien diskutierten. Vor den Design-Hoteliers schliesslich präzisierte der Trenddirektor des renommierten Londoner Future Laboratory Gedanken zu Luxus, Marken und Design.

Design Hotels Future Forum
Design und Wohnen in der Diskussion: (v.l.) Nick Schweiger,
Friedrich von Borries, Tom Savigar,
Greg Lynn und Jennifer Siegal.
Was ist Wohnen, braucht der mobile Mensch der Zukunft überhaupt noch eine Wohnung und wie kann diese dann aussehen? Die Architektin Jennifer Siegal aus Kalifornien liess mit ihren Ideen gleich aufhorchen: Sie kreiiert Wohnungen aus und in echten Schiffscontainern. Der Vorteil: Diese Boxen lassen sich leicht transportieren - das eigene Zuhause wird mobil. Natürlich wird alles individuell designed - bis hin zur Einrichtung mit Naturmaterialien. Alles ist machbar, wenn man das entsprechende Kleingeld hat... Aber auch für weniger Betuchte "muss das eigene Haus kein Home sein," sagte Friedrich von Borries, kreativer "Raumtaktiker" aus Berlin. Wo man wohne und sich zuhause fühle, sei schlicht eine Definition der eigenen Identität. Selbst regionale Websites können Identität bieten, Anschluss an eine Community sein...

Folgt man den Gedanken der Diskutanten, sieht der mobile Mensch seine Wohnung angeblich nicht mehr länger als Wurzel. Er sucht permanent das Aussergewöhnliche. Weil er sich in den meisten Orten auf der Welt auch gar keine eigene Wohnung mehr leisten kann, sucht er neue Treffpunkte - Golfplätze, Spas, grüne Oasen, architektonisch anspruchsvolle gestaltete Plätze. Jedoch: Was findet er an Architektur vor? Müde, triste, kantige Gebäude...

Hier setzt derzeit ein Umbruch ein. Die Gebäude werden luftiger, leichter, runder, asymmetrischer. Nick Schweiger aus Berlin präsentierte eine futuristisch anmutende Idee: "genetische Architektur" - Wohnstrukturen, die ihren "Organismus" aus natürlicher Materie ableiten. Die Struktur eines Wassertropfens etwa inspirierte ihn, in einem Restaurant runde, wohlige Sitznischen oder Trennwände aus Licht zu schaffen.

"Architektur und Design sind heute eng mit dem Geschmack des Konsumenten verbunden," sagte der amerikanische Architekt Greg Lynn, "von Kunst ist Architektur weiter entfernt als je zuvor." Fashion-Designer haben das verstanden. Ob Ralph Lauren, Armani oder Missoni - jeder entwickelt Design für alle Branchen. Die Konsequenz: Das Design entwickelt ein enormes Tempo, die Architektur kann ihr nicht mehr folgen. Das bedeutet auch: Design beschränkt sich nicht mehr allein auf vier Wände.

Design besitzt allerdings auch einen Hauch von Luxus - auch von Luxus auf Zeit, z.B. im Hotel oder in der Airport-Lounge. Dem Design kommt hier die zentrale Wohlfühl-Rolle zu. Je mehr der mobile Mensch unterwegs sieht und erlebt, umso eher neigt er dazu, Design- und Wohnelemente zu verschmelzen. Der Jacuzzi aus dem Hotelzimmer steht bald zuhause, genauso wie der Kamin im Hotelzimmer Einzug hält. Friedrich von Borries appellierte an die Designer, mehr Wert auf die intelligente und soziale Nutzung von Design zu legen. Alle Diskussionsteilnehmer waren sich in in Bezug auf Hotels einig: Der Lobby wird künftig eine grosse Bedeutung zukommen; sie wird zur Destination, es entwickelt sich eine neue "Lobby-Kultur". Damit erhält Design last but not least eine menschliche Note. / Maria Pütz-Willems

KEIN MANTRA FÜR FUTURE LIVING

Tom Savigar, Trends Director des renommierten Future Laboratory, London, äusserte vor den Eigentümern, Investoren und Betreibern der Design Hotels Gedanken über Luxus, Marken, Design. Daraus einige Aussagen:

• Es gibt kein Mantra für 'Future Living'. Die Kernfrage ist: Wie verbindet man Pole, wie füllt man Begriffe wie Komfort, wie reagiert man auf den steigenden Stress, was ist Authentiziät?
• Luxus ist heute ein Massenmarkt. Was ist persönlicher, authentischer Luxus?
• Bei Luxusmarken ist weniger mehr.
• Der Luxus des 21. Jahrhunderts ist der Wert, in Kontrast zum bisherigen "Geldwert".
• Mehr als das Produkt zählt das Erlebnis.
• Sensationen, Gefühle und Licht prägen Luxus.
• Man muss das Gewöhnliche überspitzen, aussergewöhnlich machen.
• Einzigartigkeit ist wieder gefragt. Der Mensch möchte der erste sein, der etwas besitzt oder erlebt.
• Räume präsentieren nur noch wenige Objekte.
• Man kann manche Dinge im Geschäft nur noch anschauen und nur noch online kaufen.
• Materialien verleihen "alten" Dingen neue Wertigkeit, z.B. die golden verkleidete WC-Schüssel.
• Designer müssen Werte zusammenbringen.
• Die Menschen wollen weg von der Kopie, hin zum Echten.
• Luxusmarken werden öko-orientierter.
• Die Materialien sollen umweltverträglich sein, aus ethisch einwandfreier Produktion und Regionen stammen.

 

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