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Gnadenlos transparent

HITT 2021: Fflur Roberts, Euromonitor, analysiert die Sustainable Natives

digital green structures 
Die Nachhaltigkeits- und Digitalisierungswellen fliessen ineinander über. Das zeigt das veränderte
Konsumenten-Verhalten sehr deutlich. / Foto: unsplash max kleinen

Augsburg (21.5.2021). Auf dem Rücken von Covid-19 beflügeln die neuen Sustainable Natives spürbar das Umdenken pro Nachhaltigkeit. Ihr verändertes Verhalten im Konsum, im Online-Shopping, beim Reisen, Essen und Trinken werden Einzelhandel wie Reisen und Übernachten weiter signifikant verändern und die Supply Chain gnadenlos transparent machen. Der Tourismus hinkt auch hinterher, weil der CEO schläft. Fflur Roberts, Global Head of Luxury Goods beim internationalen Datenanalysten Euromonitor, wird darüber beim 4. HospitalityInside Think Tank (HITT) am 13./14. September sprechen. Hier ein Vorgeschmack.

Ähnlich wie bei der digitalen Transformation hat sich der Aufstieg der neuen "Sustainable Natives" im Luxus-Einzelhandel und in der Hotellerie schon lange vor Covid-19 abgezeichnet. Der Wandel hat wahrscheinlich schon vor fünf oder sechs Jahren begonnen, ist aber erst auf dem Rücken der Virus-Welle sehr sichtbar geworden, hauptsächlich durch nachhaltigeren Konsum. Als das Reisen und Shoppen stillstanden, hatten die Menschen mehr Zeit nachzudenken…

Euromonitor kann aus vielen unterschiedlichen Umfragen rund um die Welt erkennen: Immer mehr Verbraucher achten inzwischen darauf, wie Marken mit Menschen und der Umwelt umgehen und zwingen vor allem in der westlichen Welt die Verantwortlichen dazu, über ihre Wege zur Gewinn-Erzielung nachzudenken.

Schon vor Covid-19 war bekannt, dass vor allem Millennials und die Gen Z ihren Konsum nicht vom reinen Preis oder der Qualität abhängig machen, sondern auch von persönlichen und gesellschaftlichen Werten wie Einzigartigkeit, Wohlbefinden und Nachhaltigkeit.

Während der Krise – ohne physische Shoppping-Möglichkeiten und ohne Fun & Food – gingen der Online-Handel und auch das Take Away-Geschäft in der Gastronomie durch die digitale Decke – "und wir sehen, dass Marken sich sozialer Integration und der Weltverbesserung anpassen müssen", liest Fflur Roberts aus ihren Daten heraus. Junge Verbraucher treffen Entscheidungen, um den Wandel zu unterstützen und erwarten das Gleiche von den Unternehmen, bei denen sie einkaufen, essen oder übernachten.

Die neue Öko-Evaluierung

Dieses neue nachhaltige Denken wäre ohne digitale Plattformen gar nicht möglich. "Wir beobachten eine Öko-Evaluierung: Die Nachfrage nach Transparenz steigt und Marken testen Wege, um Verbrauchern zu helfen, die Klimafolgen ihrer Einkäufe zu verstehen. Die L'Oréal-Marke Garnier wird in Grossbritannien ein digitales Tool und ein Kennzeichnungsschema für Nachhaltigkeit einführen, die beim Scannen des QR-Codes den CO2-Fussabdruck des jeweiligen Produktes beschreiben."

Die Anti-Plastik-Bewegung, die schon vor der Krise in Gang gekommen war, erleidet derzeit einen Rückschlag, da Einweg-Plastik allein durch die neuen Hygiene-Protokolle wie auch durch den E-Commerce-Boom eine Wiederbelebung erfährt. Über 50% der Befragten in der Euromonitor-Umfrage "Voice of the Industry: Sustainability Survey" sahen den Schutz der Umwelt als das wichtigste Nachhaltigkeitsthema im Jahr 2020 an.

In diesem Kontext rückt der Anti-Konsum nach vorne. "Green New Deal"-Initiativen verlangen künftig auch von Retailern, Gastronomen oder Hoteliers, die Folgen ihres Business zu berücksichtigen. Trotz der jüngsten Umwelt-Verpflichtungen glauben 72% der befragten Fachleute aus den Bereichen Gesundheit, Schönheit und Bekleidung, dass ihr Unternehmen seine Nachhaltigkeitsinitiativen verbessern muss.

"Um diese ehrgeizigen Ziele zu erreichen, müssen sie Investitionen in erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Technologien zur Bekämpfung der Umwelt-Verschmutzung mit Kreislauf-Strategien wie Wiederverkaufsplattformen und Nachfüll-Stationen kombinieren", beschreibt Fflur Roberts die Dimension des Wandels.

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Fflur Roberts, Global Head of
Luxury Goods, Euromonitor.
/ Foto: EM

 

Blockchain macht alles transparent

Damit rückt die "circular economy" in den Fokus, der nachhaltige Wirtschaftskreislauf. Die neuen Konsumenten – vor allem in Asien – nutzen heute schon digitale Tracking-Technologien wie Blockchain oder andere, die die ganze Supply Chain in ihrer Nachhaltigkeit sichtbar machen. Beauty-Marken wie Clarins und Weleda besitzen bereits Land, um ihre eigenen Inhaltsstoffe zu ernten.

Die Spirale dreht sich weiter: Steigende Kosten für die sogenannte "letzte Meile" im Wirtschaftskreislauf zwingen Einzelhändler, Foodservice-Anbieter und Lieferplattformen dazu, neue Liefer- und Abholmethoden auszubauen. Im Juni 2020 gab die US-Supermarktkette Walmart ihre Partnerschaft mit der Online-Second-Hand-Kleidermarke ThredUp bekannt, die es seinen Kunden ermöglicht, gebrauchte Artikel zu kaufen. Walmart stieg damit in die Kreislaufwirtschaft durch Wiederverkauf ein.

Die letzte Meile reicht von (Low Tech) Click-and-Collect-Services, bei denen die Verbraucher die Artikel an zentralen Standorten abholen, bis hin zu (High Tech) Robotern, die Produkte oder Mahlzeiten zum Verbraucher nach Hause liefern. Doch noch ist es Minderheit, etwa ein Viertel der weltweit vernetzten Verbraucher, die von solchen Services Gebrauch machen will, sagt Euromonitors "Digital Consumer Survey".

People Power erzeugt Druck

Eine neue "People Power" setzt ein: Immer mehr Verbraucher wollen durch ihr tägliches Handeln etwas bewirken, ansteigend von 45,1% im Jahr 2015 auf 55,3% im Jahr 2020, wobei sie mit vereinten Kräften gegen die Klimakrise vorgehen, wie die während der Pandemie gestartete Initiative Tomorrow's Air zeigt. Sie bringt Reisende und Unternehmen zusammen, um Kohlenstoff zu kaufen und aus der Luft zu entfernen.

Ausblick: Angesichts des übermässigen Konsums, der den Klimawandel beschleunigt, wird die Umstellung auf zirkuläre Geschäftsmodelle wie Wiederverkauf, Wiederverwendung und Second-Hand-Plattformen zu einer Schlüsselstrategie beim Übergang zu einer Netto-Null-Wirtschaft werden, sagt Fflur Roberts voraus.

Unter den wachsamen Augen der Verbraucher planen 86,1% der Einzelhändler, in die Entwicklung und Einführung nachhaltiger Produkte zu investieren ("Voice of the Industry Sustainability survey, 2020"). Dies spricht für den Paradigmen-Wechsel in den Erwartungen der Verbraucher an einen schuldfreien Konsum, wobei 60,3% der globalen Verbraucher ihren Plastikverbrauch reduzieren ("Lifestyles"-Umfrage, 2021).

Tourismus hinkt hinterher, weil der CEO schläft

Die Reise- und Tourismusbranche hinkt bei ihren geplanten Nachhaltigkeits-Investitionen hinter anderen Branchen wie dem Einzelhandel hinterher. Dies hängt zum Teil mit der mangelnden Führung durch die Unternehmensspitze zusammen, da nur 14,3% der CEOs in der Branche Nachhaltigkeitsinitiativen anführen, sowie mit der komplizierteren Lieferkette, an der mehrere Stakeholder entlang der Customer Journey beteiligt sind.

Nachhaltigkeit wird weiterhin zweckgerichtete Innovationen vorantreiben, von der Elektrifizierung der Mobilität und dem Übergang zu erneuerbaren Energien bis hin zur Bepreisung und Abscheidung von Kohlenstoff und Möglichkeiten, Plastik aus den Lieferketten zu entfernen. Fflur Roberts: "Die grössten Umwälzungen werden bei Lieferdiensten wie Online-Handel, Foodservice und beim Reisen erwartet."

 

ERLEBEN SIE FFLUR ROBERTS, Global Head of Luxury Goods von Euromonitor, am ersten Tag des HospitalityInside Think Tank: am 13. September um 13.30 Uhr (CET), mit neuen Daten und neuen Aspekten aus der Konsumenten-Forschung.

Ihr HITT-Impuls in der Headline: How is Customer Behaviour driving and shaping the Sustainability Agenda? The digital natives have turned into sustainable natives. For them digitalisation broadens and empowers their choice.

Fflur Roberts Vita finden Sie hier.


Das grosse Thema des HospitalityInside Think Tanks 2021:

SUSTAINABILITY & DIGITALISATION: THE CHANGE DRIVERS.
The Decade of Action: How Sustainability leads the agenda, how Digitalisation enables it.

Das komplette Programm finden Sie direkt auf www.hitt.world
Auf dieser Webseite sehen Sie auch alle Updates, ebenso wie detaillierte Informationen über die übrigen Impulsgeber und Sponsoren.


Und hier geht's direkt zu Reservierung und Buchung!


SAVE THE DATE:
HITT, der HospitalityInside Think Tank 2021
am 13./14. September in München,
live in einem entspannten Co-Working Space und virtuell,
in englischer Sprache. 



WIR BEDANKEN UNS BEI DEN SPONSOREN DES HITT 2021:

 HITT 2021 Sponsors
 

 

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