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Kaffee servieren & Budgets analysieren

7. ITB Hospitality Day zum Thema HR: Massen-Flucht aus der Hotellerie

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Erst die Ausbildung, dann das Studium? / Foto:
FH Bad Honnef Reichenhall

 

Berlin (24.2.2012). Die demographischen Statistiken sagen es seit Jahren zuverlässig voraus: Vor allem dem Dienstleistungsgewerbe wird der fehlende Nachwuchs zu schaffen machen. Gleichzeitig häufen sich die Forderungen nach mehr akademischem Nachwuchs, da die Hotellerie immer komplexer wird. Ohne betriebswirtschaftliche Kenntnisse lässt sich heute kein Hotel mehr leiten. Trotzdem soll selbst der Jung-Manager noch das Handwerk beherrschen? Studiengänge aller Art spriessen nur so aus dem Boden. Was ist seriös? Und wie kann die Branche letztlich die jungen Leute begeistern? Die Statistiken bescheinigen ihr hier das Gegenteil: eine Art "Massen-Flucht" aus der Hotellerie. Darüber diskutieren am "ITB Hospitality Day" der ITB Berlin am 8. März namhafte Experten.

Der Titel "War for Talent: Die Massen-Flucht aus der Hotellerie" ist bewusst provokant gewählt, denn die Situation ist ernst: Die Hotellerie bildet aus und verliert danach ihren Nachwuchs an andere Branchen. Wie kann sie junge Leute also begeistern? Und was bietet die Branche den Jung-Akademikern?

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  Hartwig Bohne.

Die Thematik hat sehr viele Facetten. "Die Studenten brauchen Leidenschaft für die Dienstleistung; die Hochschulen müssen sie auf den Alltag in der Hotellerie vorbereiten, und die Hotels müssen wettbewerbsfähige Gehälter zahlen und angenehme Arbeitsbedingungen schaffen," bringt Robert Wetterauer es auf den Punkt.

Der 33jährige ist seit kurzem Präsident des länderübergreifenden Hochschul-Verbands European Council on Hotel, Restaurant & Institutional Education (EUROCHRIE). Doch er hat es selbst an seinem eigenen Jahrgang an der Hotelfachschule Lausanne erlebt: "Nur 30 Prozent blieben in der Hotellerie." Das bedauert er sehr, denn: "Der deutsche Hotelier ist ein Export-Schlager! Und Stellen gibt es weltweit wie Sand am Meer."

Wettbewerb der Menschen, Systeme und Märkte

Da die Expansion der Hotelgruppen weltweit heute einem Verdrängungswettbewerb gleichkommt, setzt auch der Kampf um die fähigsten Manager ein. Der HR-Direktoren der Ketten finden inzwischen den Weg in die Hochschulen, um Abgänger schon vorab für ihre Konzepte zu gewinnen.

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Manuel Konen.

 

Gleichzeitig aber gibt es im Markt den Wettbewerb der verschiedenen edukativen Systeme und Studiengänge mit unterschiedlichsten Schwerpunkten und Abschlüssen. Auch hier hat der Verdrängungswettbewerb zwischen staatlichen/staatlich geförderten und privaten Schulen selbst eingesetzt.

Robert Wetterauer bekommt das momentan persönlich zu spüren: Er ist Gesellschafter der ersten privaten, dual ausgerichteten International University of Cooperative Education (IUCE) in Freiburg, und dieser wurde - nach drei Jahren laufenden Betriebs - vor kurzem die institutionelle Akkreditierung durch den Wissenschaftsrat in Baden-Württemberg aberkannt. Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen, aber für die ersten der 220 Studenten wankt momentan der Hochschul-Abschluss.

Die IUCE wollte und will mit ihrer dualen Struktur die enge Verzahnung zwischen Wissenschaft/Forschung und Unternehmen erreichen. Was kann man also anders oder besser machen bzw. wo gibt es funktionierende, realistische Ansätze im Zusammenspiel zwischen Hochschule und Unternehmen? Vielleicht in der EUROCHRIE, in der etwa 1.300 Universitäten und Hochschulen, teils mit eigenen Forschungszentren, zusammengeschlossen sind?

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  Katrin Melle.

Zwischen Passion und nackten Zahlen

Wer hat einen Überblick in diesem Feld? Und ist der "Königsweg" - Kaffee servieren & Budgets analysieren - auch heute noch der richtige Weg, um den Nachwuchs zu begeistern? Moderator Hartwig Bohne, in seiner letzten angestellten Position Direktor Nachwuchsförderung und Hochschulmarketing bei Kempinski Hotels & Resorts und seit einem Jahr als Berater in Hamburg selbständig (hpc bohne Consulting), wird vermutlich Mühe haben, alle aufkommenden Fragen beantworten zu lassen. Das Thema weckt sehr viele Emotionen.

Aus der Hotel-Praxis wird nämlich Katrin Melle, Director Human Resources für Europa, Afrika und den Mittleren Osten bei Hyatt International, Erfahrungen beizusteuern wissen. Und aus der Personal-Akquise heraus beleuchtet Manuel Konen, Vorstand des Personalvermittlers und Beraters Konen & Lorenzen, die aktuellen Entwicklungen über alle Grenzen hinweg.

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Robert Wetterauer.  

Beide Experten versuchen selbst mit viel Leidenschaft, junge Leute von den positiven Seiten der Dienstleistung in der Hotellerie zu überzeugen - und dies in der Talkrunde dann auch mit Zahlen und Fakten zu untermauern. Hinter den Untertitel der Diskussion würde Katrin Melle zumindest ein grosses Fragezeichen machen.

Bitte vormerken: ITB Hospitality Day, Donnerstag/8. März 2012, ITB-Halle 7.1b/Raum London, 15:15 - 16:15 Uhr "War for Talent: Die Massen-Flucht aus der Hotellerie." Der Eintritt ist für jeden Messebesucher frei.

Das Programm der gesamten ITB-Hotelkonferenz finden Sie unter diesem Link. / kn

 

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