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Stimmen zur Expo Real 2011 und zum 1. Hospitality-Gemeinschaftsstand

 
Gelungene Premiere: Der Gemeinschaftsstand "World of Hospitality" in Halle C2 konzentriert wichtige Hotelgruppen und Beratungsunternehmen. Ein neuer Meeting Point für Hotel-Investoren.

 

München (7.10.2011). Nach drei arbeitsintensiven Tagen ging die Expo Real 2011 am 6. Oktober zu Ende. Erstmals waren Vertreter der Hotellerie auf dem von hospitalityInside initiierten Gemeinschaftsstand "World of Hospitality" vertreten. Stimmen von Ausstellern und Gästen zum gelungenen Branchen-Auftritt und zu Trends und Entwicklungen im Markt.

Accor Hospitality Germany GmbH, Jutta Westerbuhr, Manager Development Support:
Wir fanden die Idee mit dem Gemeinschaftsstand von Anfang an gut, diese Entscheidung hat sich als richtig erwiesen. Die Aufteilung ist gelungen. Hotelunternehmen wechseln sich mit Beratungsunternehmen ab. Man kann miteinander kommunizieren, muss es aber nicht. Durch die Präsenz unterschiedlicher Gruppen ergeben sich auch viele interessante spontane Kontakte. Dass die Branche eine eigene Plattform auf der Expo Real hat, sollte ausgebaut werden.

Die Stimmung ist deutlich positiver als vor zwei Jahren. Accor selbst wurde sehr stark auf den Marken-Switch von ibis angesprochen. Budget selbst bleibt ein grosses Thema.

Berger Hospitality Management, Emanuel Berger, Geschäftsführer:
Ich habe mich zum Besuch der Expo Real überreden lassen und sie wird mit Sicherheit nicht meine letzte sein. Besonders fasziniert mich an ihr das viele Kapital, das hier unterwegs ist und nach Anlage-Möglichkeiten sucht.

Christie+Co., Markus Beike, Geschäftsführer:
Wir waren in der Vergangenheit mit einem eigenen Stand auf der Messe vertreten, haben aber festgestellt, dass der Gemeinschaftsstand "World of Hospitality" die optimale Plattform ist, um die Marke Christie+Co. in Deutschland zu repräsentieren. Der Gemeinschaftsstand in Ergänzung zum "Hospitality Industry Dialogue" und in Verbindung mit der Veranstaltung "BRICKS & BRAINS" bietet den Markt-Teilnehmern kurze Wege, um sich über aktuelle Entwicklungen in der Branche zu informieren.

Aus meiner Beobachtung ist die Besucher-Frequenz höher als im letzten Jahr, was sicherlich darauf zurückzuführen ist, dass die Mehrzahl der Teilnehmer noch in der ersten Jahreshälfte angemeldet hatte, als sich die globale Stimmung im Vergleich zum Vorjahr äusserst positiv darstellte.

Aus den Gesprächen während der Messe wurde allerdings deutlich, dass sich diese positive Stimmung etwas eingetrübt hat, was sicherlich auf die negativen Nachrichten aus der Euro-Zone und den USA zurückzuführen ist. Als Fazit bleibt ein grosses Fragezeichen in den Gesichtern der Besucher hinsichtlich der weiteren Entwicklung der Immobilien-Wirtschaft.

FFF Hospitality Consult GmbH, Dirk Feid, Geschäftsführer:
Die Frequenz auf der Messe kommt mir in diesem Jahr insgesamt etwas verhaltener vor als im Vorjahr. Im Gegenzug wird aber auch sehr konzentriert gearbeitet. Es haben meines Erachtens mehr Vernetzungen stattgefunden. Einzelstände wurden aufgegeben, mehr Gemeinschaftsstände initiiert, oder frühere Standbetreiber schlüpften unter das Dach ihrer Region. Das kann ein Zeichen dafür sein, dass man sich schon finanziell auf schlechtere Zeiten vorbereitet, kann aber auch nur vor dem Hintergrund einer gewachsenen Kostensensibilität erfolgt sein. Ein nachlassendes Kauf-Interesse von Investoren an Hotel-Immobilien können wir nicht verzeichnen. Es steht nach wie vor sehr viel Kapital zur Verfügung. Was aber definitiv schwieriger wurde, ist die Finanzierung über Banken.

 
   

Hotour Hotel Consulting, Martina Fidlschuster, Geschäftsführerin:
Wir haben durch den Gemeinschaftsstand viele neue Kontakte geknüpft, die wir ohne die Präsenz hier nicht erreicht hätten. Der geballte und sehr professionelle Auftritt der Standpartner war für die Wahrnehmung der Hotellerie in der Immobilien-Branche enorm wichtig.

Die Stimmung auf der Messe war vor dem Hintergrund der aktuellen Turbulenzen im Finanzsektor vergleichsweise sehr gut. Es hat sicherlich damit zu tun, dass vielen Investoren "Betongold" gerade jetzt als sicherer Hafen gilt. Nach wie vor bleibt Finanzierung die grosse Herausforderung für alle Marktteilnehmer, wobei alternative Finanzierungsformen durchaus Mut machen.

Lindner Hotels Real Estate, Johann Kerkhofs, Geschäftsführer: Dieser Gemeinschaftsstand ist eine sehr gute Idee. Wir haben viele neue Kontakte geschlossen und viele Besucher empfangen, die uns im Vorfeld kontaktierten, weil wir im Katalog aufgeführt waren. Die Stimmung für unseren Bereich war sehr gut. Beim Thema Finanzierung hat sich die Situation verändert. Für die Finanzierung von Projekten ist heute mehr Kreativität gefragt als im Vorjahr.

Marriott Hotel Holding, Gitta Brückmann, Area Vice President Central Europe:
Ich bin zum ersten Mal auf der Expo Real, weil wir hier ein Gespräch mit einem Hotel-Eigentümer hatten. Ich bin von der Messe sehr beeindruckt. Die Auftritte der Unternehmen hier und die Qualität der Gesprächspartner begeistern mich.

InterContinental Hotels Group (IHG), Abigail Goldsbrough, Director of Development Marketing:
Die "World of Hospitality" war eine perfekte Gelegenheit für IHG, mit einem Stand auf der Expo Real vertreten zu sein. Wir freuen uns sehr über das erneuerte Interesse an Hotels als wichtigem Faktor in der Immobilien-Branche. Die Diskussionsrunden erhielten hohe Aufmerksamkeit, da sie sowohl aktuell als auch gut organisiert waren.

Teil der "World of Hospitality" zu sein, hat sehr gut funktioniert. Es ist toll, dass hospitalityInside die Initiative ergriffen und eine exklusive Hotelzone auf der Expo Real eingeführt hat und wir freuen uns bereits auf nächstes Jahr.

Steigenberger Hotel Group, Claus-Dieter Jandel, Generalbevollmächtigter:
Wir sind mit einem siebenköpfigen Team auf der Messe vertreten. Die Stimmung dort ist positiv. Wir haben die Messe genutzt, um Projekte wesentlich voran und bis zum Abschluss zu bringen. Ausserdem werden uns hier Projekte in Gesamt-Europa angeboten.

Treugast Solutions Group, Philipp Bessler, Director Consulting:
Wir haben viele Anfragen von Investoren aus dem Ausland, die sowohl nach Bestandsimmobilien als auch nach Projekten Ausschau halten. Teilweise sind auch internationale Gruppen unterwegs, die nach Deutschland wollen und auch bereit sind zu kaufen. Sie haben Häuser in Ländern, für die Deutschland als wichtiger Quellmarkt gilt und suchen daher jetzt auch Standorte in diesem Quellmarkt.

Wir haben auch festgestellt, dass die Betreiber-Sicherheit ein grösseres Thema geworden ist als sie es im Vorjahr war. Das ist ein Zeichen dafür, dass am Markt eine grössere Nervosität herrscht als zuvor.

Treugast Solutions Group, Thomas Schlieper, Geschäftsführer: Während wir in den vergangenen Jahren immer wieder Anfragen von Projekt-Entwicklern hatten, die eine Finanzierung suchten, kommen in diesem Jahr verstärkt potenzielle Investoren, die die Idee für ein Hotelprojekt haben und für die die Finanzierung kein Problem ist. Sie stellen uns ihr Projekt vor und bitten um Unterstützung bei der Umsetzung. / sst

 

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