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Sensibilisieren für einen neuen Markt

"Health Care meets Tourism"-Workshop: Tourismus-/Kurorte sind ideal

 
   

München (9.7.2010). Das Potential ist riesig, aber wo sind die Investoren? Gesundheitsimmobilien versprechen zuverlässige, stabile Renditen, trotzdem ist die Skepsis gegenüber diesem neu erwachenden Marktsegment noch gross. Ein Grund dafür besteht in fehlenden Definitionen und noch nicht ausgefeilten Konzepten, die mal tourismus- und gast-fokussiert sein können oder eben krankenhaus- und patienten-fokussiert. Prädestiniert für die Ansiedlung von Gesundheitsimmobilien sind u.a. Kurorte und Heilbäder. Doch diese müsse ebenso Image- und Aufklärungsarbeit betreiben wie die Verfechter von Gesundheitsimmobilien. Die demographische Entwicklung spielt beiden unterdessen in die Hände. Der erste Workshop der führenden österreichischen Tourismusberatung Kohl & Partner in Deutschland zog am vergangenen Montag rund 50 Interessenten aus diversen Branchen an. Im Hilton Munich Park entwickelte sich eine angeregte Diskussion darüber, wie Destinationen und Immobilien, Gesundheits- und Medizintourismus verschmelzen. hospitalityInside.com war Medienpartner dieser Premiere.

Jedes vierte Mädchen, das heute geboren wird, kann 100 Jahre alt werden, leitete Moderatorin Insa Lüdtke den eintägigen Workshop ein. Bevor das Haar dieser Generation silbrig schimmert, wird das Thema Gesundheit im Alter schon Millionen Menschen erfasst haben. Der Bevölkerungsanteil der 30- bis 40jährigen wird in zehn bis 20 Jahren den „Altersberg“ unserer Gesellschaft bilden. Der Bedarf an Senioren-Residenzen und Pflegeheimen wird damit gewaltig werden. Am Markt kristallisieren sich neue Wohn- und Betreuungsmischformen bereits heraus. Eine davon ist die "Gesundheitsimmobilie" (sh. Links).

Und dafür sahen im Workshop zwei Experten sehr viel Platz: Dr. Otto Ziegler, Ministerialrat für Tourismus im Bayerischen Wirtschaftsministerium, und Klaus Holetschek, Präsidiumsmitglied im Deutschen Heilbäder-Verband. Das Marketing-Motto "Bavaria - A better State of Health" weist den Weg: 26 Millionen Gästeankünfte und über 75 Millionen Gästeübernachtungen sichern dem Staat Bayern ein Ausgaben-Volumen von rund 25 Milliarden Euro pro Jahr. 30% der Übernachtungen werden in den 47 bayerischen Heilbädern und Kurorten getätigt. Und diese wiederum tragen zum Umsatz der 1.000 Tourismusorte in Bayern - jährlich rund 24 Milliarden Euro - etwa 3,2 Milliarden Euro bei. Der Urlaubstrend allerdings geht auch hier zu Kurzaufenthalten, mehrwöchige Kuraufenthalte fallen deutlich zurück.

  Kohl&Partner
  Investoren den roten Teppich auslegen…
Das wünschen sich (v.l.) Klaus Holetschek, Gabriela
Squarra, Dr. Otto Ziegler und Werner Taurer.

Kurorte besitzen die medizinische Grundversorgung

"Kurorte sind der ideale Rahmen für Senioren-Residenzen, weil die Senioren hier eine bestehende ärztliche Versorgung vorfinden," schlug Klaus Holetschek den Bogen zwischen touristischen Gästen und potentiellen neuen Einheimischen. Kurorte eignen sich zudem als Ziel für präventiv orientierte Gesundheitsgäste wie für Reha-Patienten. Doch selbstkritisch fügten beide Experten hinzu: Die Kurorte müssten mehr in puncto Dienstleistung lernen.

Wichtiger Motor im Kurort sind u.a. Wellnesshotels. Sie konkurrieren durch ihre Alles-unter-einem-Dach-Angebote indirekt mit der Infrastruktur des gesamten Kurortes und müssen sich gleichzeitig gegen die einsetzende Austauschbarkeit der Wellness-Angebote profilieren. Kurort und Wellnesshotel entdecken gleichzeitig die Chance, sich über naturgebundene Heilmittel zu profilieren (z.B. Thermalwasser, Sole). Und: Sie spezialisieren sich in ihren Angeboten immer stärker auf einzelne Indikationen. "Burnout und psychosomatische Probleme generieren bereits eine höhere Nachfrage als Magen-Darm-Probleme," beschrieb Werner Taurer, Geschäftsführender Gesellschafter des Kohl & Partner-Büros in München, die Marktentwicklung.

Roter Teppich für Investoren

Das bedeutet: Auf Anbieter- wie auf Kunden-Seite gibt es noch genügend Spielraum, um Kurorte, Wellnesshotels und deren Angebote weiter zu entwickeln. Die Alten werden immer jünger und die Jungen immer älter. Damit ergibt sich ein Potential, das ein perfektes Feld für Investoren sein könnte. Was also muss man tun, um Kapital in den Tourismusorte zu locken? "Den roten Teppich ausrollen," antwortete Klaus Holetschek spontan. "Alle im Ort, von den Politikern bis zur Bevölkerung, darauf einstimmen, dass Gesundheitsgäste Zukunft bedeuten und Investoren für jeden Immobilientyp willkommen sind," fügte Gabriella Squarra, Geschäftsführerin und Kurdirektorin von Bad Reichenhall, hinzu. Ministerialrat Otto Ziegler brachte es auf den Punkt: "Die Kommunen müssen in Vorleistung gehen - es geht nicht anders."

Doch alle drei machten keinen Hehl daraus, dass der Alltag in den Kommunen noch anders aussieht. "Bei den Kommunen muss man aufräumen!", forderte ein Workshop-Teilnehmer, ebenfalls Kurdirektor. "Die unteren Ebenen in den Kommunen machen viele Anfragen kaputt." Anfragen von Investoren gibt es in Bayern - im Wirtschaftsministerium gibt es eine Stabsstelle für Investments. Potente Investoren werden von höchster Stelle persönlich betreut. Doch was nützt es, wenn sich das Bewusstsein für ein Mega-Markt-Potential noch nicht bis in den Gemeinderat durchgesetzt hat? Hier hilft nur Aufklärung. Und dazu trug der erste Gesundheitsimmobilien-Workshop von Kohl & Partner seinen Teil bei.

Nächste Woche: "Hospital meets Hospitality Industry" - die Potentiale für Betreiber, Entwickler, Investoren. / Maria Pütz-Willems

 

30.4.2010 Die Immobilien-Lücke - Gesundheitsimmobilien immer mehr im Trend - Hotellerie zögert noch

9.4.2010 Pflegefall Österreich - Defizite und Chancen eines komplizierten Gesundheitssystems - Hintergrund

 

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