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Zum Geburtstag: Trends, Trends, Trends

10. ITB Hospitality Day u.a. zu Sharing Economy, Lifestyle & Digitalisierung

prizeotel Hamburg Lobby Sitting  
Die Budget Design-Hotelgruppe prizeotel (hier in Hamburg) ist offen
für "Sharing". Viele seiner Gäste teilen die Idee des Teilen.

 

Berlin (20.2.2015). Zum 10. Geburtstag des "ITB Hospitality Day", der Hotelkonferenz an der weltgrössten Tourismusmesse ITB, werden die Diskussionsteilnehmer dieses Jahr ihre Gedanken weit schweifen lassen: Allen ist aufgegeben, über die grossen Trends in der Gesellschaft nachzudenken und deren Feinheiten und Auswirkungen für die Hotellerie zu erkennen. So greifen drei nacheinander folgende Panels auch inhaltlich ineinander über: Sharing Economy, Luxus und Budget- Lifestyle wie auch Digitalisierung und nachhaltige Werte im CEO-Panel. Die Talkrunden im Einzelnen. Save the date: Donnerstag, 5. März 2015, ITB Halle 7.1b/Raum London. Ab 10.30 Uhr. Wer zuhause bleiben muss, kann die Hotelkonferenz jedoch im Internet im Live-Stream verfolgen!

Was im März 2006 mit 880 Zuhörern begann, hat bis letztes Jahr rund 12.600 ITB-Besucher angezogen. 226 Diskussionsteilnehmer und Keynote-Speaker haben die Konferenz geprägt – und stets eng an der Praxis diskutiert. Deshalb legt hospitalityInside-Chefredakteurin Maria Pütz-Willems, seit Beginn für die inhaltliche Organisatorin des ITB Hospitality Day verantwortlich, in diesem Jahr den Akzent besonders auf die gesellschaftlichen Veränderungen, die auch die Trends in der Hotellerie beeinflussen.

  Bernhardt Marcus
  Manager Marcus Bernhardt:
Europcar lebt Sharing.

11.45-12.45 Uhr Sharing Economy: Was kann die Hotellerie von den neuen Strömungen lernen und wie von ihr profitieren?
Das Gesicht der Sharing Economy besitzt für die Hoteliers das Gesicht von Airbnb – dem erfolgreichsten Unternehmen dieser jungen Szene, auch wenn sich dort inzwischen viele Anbieter mehr tummeln. Nachdem sich P2P(Peer-to-Peer)-Anbieter und Hotelverbände beim letzten ITB Hospitality Day über den vermeintlich unfairen Wettbewerb ausgetauscht hatten, soll Moderator Hans-Jürgen Klesse, Reporter im Unternehmensressort des Magazins "Wirtschaftswoche" die Teilnehmer nun motivieren, die Feinheiten dieser P2P-Services herauszuarbeiten und gemeinsam zu überlegen, was die Hotel-Branche davon lernen kann.

Konkrete Beispiele, wie es in einer anderen Branche funktioniert, kann sicherlich Marcus Bernhardt von Europcar liefern; das Unternehmen bietet inzwischen "car2go" an. Der heutige Group Chief Commercial Officer und Mitglied des Executive Boards kommt übrigens aus der Hotellerie.

Marco Nussbaum, der als Chief "Enabling" Officer der jungen Budget-Design-Kette prizeotel gerne innovative Dinge direkt ausprobiert, wird seine Ideen aus einem Alltag heraus sicherlich hinzufügen. Denn Budget-Hotels müssen zusätzliche Services (in der Nachbarschaft?) anbieten. Und er sieht viele Chancen, an die Sharing Economy anzudocken.

Robert Wissmath, Geschäftsführer der Berliner DICON Marketing und Beratungsgesellschaft, und Michael Hartmann, Senior Executive Advisor im Executive Board der Ecole Hôtelière de Lausanne, vertreten den akademischen Part und versuchen durch ihre globale Brille die Berührungspunkte der "neuen" und der "alten" Economy mit herauszufiltern.

Struck Michael  
Lifestyle überzeugt auch im "Lean"-Format:
Michael Struck, Ruby Hotels.

 

13.00-14.00 Uhr Luxus & Lifestyle, Budget & Lifestyle: Ein globales Lebensgefühl stellt das klassische Hotel-Muster auf den Kopf.
Der Begriff Lifestyle beschreibt eine Stimmung und einen Trend im Markt, der konkret schwer zu beschreiben ist. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass Lifestyle jede kommerzielle Schranke überspringt. Lifestyle macht Budget-Hotels beispielsweise pfiffiger und haucht traditionellen Luxushotels neuen Pepp ein. Welche Einzelheiten aber machen den Unterschied? Schliesslich muss das 5 Sterne-Hotel seinen weit höheren Preis noch rechtfertigen.

Moderatorin Claudia Roth, einer ausgewiesenen Marketing-Fachfrau und Beraterin für Luxus-Brands, will dies an den beiden Extremen Budget und Luxus erläutern (lassen) und befragt dazu Hoteliers mit unterschiedlichem Ansatz: Emile Bootsma, den geschäftsführenden Direktor des Luxus-Hotel-Klassikers Adlon Kempinski Berlin, und seinen "Budget-Counterpart" Michael Struck, Chief Executive Officer der jungen Ruby Hotels, die sich ihr "Lean Luxury"-Konzept buchstäblich errechnet haben. Zu welchem Preis gibt's also wieviel Lebensgefühl?

Das ist eine spannende Frage und wird noch verstärkt durch den dritten Diskutanten im Bund – eine Vertreterin einer Kette. Dina Solimann muss als Director Brand Management Europe der InterContinental Hotels Group viele Marken steuern und müsste von daher genau wissen, wie man eine Lifestyle-Marke von klassischen Marken differenziert.

  Haag Gesine
  Gesine Haag: Das
neue Lebensgefühl
lebt mit und ohne
Digitalisierung.
/ Fotos: Unternehmen

14.15-15.15 Uhr CEO-Panel: Design-Blitze, Digitalisierung oder nachhaltige Werte? Wohin driften Hotels, was wünschen die Gäste?
Yotel, 2007 gegründet, "ist heute eine digitale Marke," sagte CEO Hubert Viriot jüngst im Interview mit hospitalityInside.com. Und die Marke verändert sich entsprechend der Wünsche ihrer Gäste. So wird es Yotel künftig nicht mehr allein an Airports geben, sondern auch in Städten, stets in schickem Design und mit einem besonderen innovativen Kick à la "Yobot", dem ersten Roboter, der im Yotel New York das Gepäck verstaut. Deshalb ist aus dem einen Produkt mit einem Fokus auf kleinen Zimmern inzwischen ein multiples Produkt unter den Schlagworten "Convenience, Comfort, Connectivity" geworden. "Die Reisenden suchen Erlebnisse, dafür brauchen sie nicht viel Platz!" ist der CEO überzeugt.

Ob Gesine Haag das auch so sieht? Sie beschreibt sich als "Digital Entrepreneur", weil sie sich grossen Konzernen wie Amazon und Thomas Cook um Marken und digitale Auftritte gekümmert hat. Inzwischen ist sie selbständige Beraterin und hat vor kurzem Barefoot Living gegründet. Zu dieser Unternehmensidee gehören auch Produkte aus natürlichen, langlebigen Materialien, beruhigende Farbwelten und eine schlichte Atmosphäre… Wie sich solche Produkte und Interior-Welten in Hotel-Konzepte weiterziehen können, wird sie vielleicht verraten. Aktuell arbeitet sie mit dem Schauspieler Til Schweiger an einem barefoot living-Hotelkonzept. / map

+++ HospitalityInside ist erneut exklusiver Medienpartner für den ITB Hospitality Day und wird nach der ITB über alle Panels berichten auf www.hospitalityInside.com. +++

+++ Das vollständige Kongress-Programm finden Sie unter diesem Link. +++

+++ LIVE STREAM im Internet: Die Hotel-Konferenz können Sie am 5. März 2015 ab 10.30 Uhr online live mitverfolgen – unter http://www.techcast.com/events/itb/de/  +++


NEU IN HALLE 9/Stand 108: ITB Luxury Lab - Rethinking Luxury Accomodation
Direkt neben dem Gemeinschaftsstand der "World of Hospitality" entsteht eine neue Fläche, in der Messebesucher ihre Vorstellungen von Luxus beschreiben können. Zudem gibt es zwei Talkrunden zum Thema Luxus: am Mittwoch, 4. März 2015, von 16-16.45 Uhr und am Freitag, 6. März, von 11.30 bis 12.15 Uhr. Mehr unter ITB Events.




 

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