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Zwischen Wunsch und Wirklichkeit

8. "ITB Hospitality Day" diskutiert über junge Reisende und Generation Y

  Junge Leute in Vieux Boucau
 

Junge Reisende lieben Städte.
/ Foto: ruf Reisen, André Bitter

Berlin (8.2.2013). Die 8. Hotelkonferenz der ITB steht in diesem Jahr unter dem Motto "Jung". Deshalb werden in die ersten beiden Diskussionen des "ITB Hospitality Day" am Donnerstag, 7. März, in Halle 7.1b/Raum London gleich drei Studenten eingebettet sein. Im ersten 'Hot Spot' Junge Reisende geht es darum, abzuklären, welche Erwartungen diese Generation ans Reisen und an Hotels hat. Im zweiten 'Hot Spot' Generation Y sollen Vertreter dieser Altersgruppe formulieren, welche Erwartungen sie an ihre Arbeitgeber in der Hotellerie haben. Vorab haben zwei Studenten hier bereits ihre Wunschliste formuliert. Der Eintritt zur ITB-Hotelkonferenz ist für alle Messe-Besucher frei. Als exklusiver Medienpartner des ITB Hospitality Day wird hospitalityInside.com nach der ITB auf seiner Website – für alle User – über die Panels berichten.

Zunächst werden Zahlen sprechen. Ab 11:15 Uhr (und bis 12:15 Uhr) fasst Greg Richards, Professor of Leisure Studies an der University of Tilburg, Grossbritannien, die Ergebnisse einer aktuellen globalen Studie über junge Reisende zusammen. Dann wird diskutiert. Unter der Leitung des Bildungsberaters Ruud Reuland, den viele auch aus seiner Zeit als Direktor der Hotelfachschule Lausanne (Ecole Hotelière de Lausanne) kennen, tauschen sich der 23jährige Student Hilmar zum Buttel aus, ferner David Chapman, Vorsitzender des Board der World Youth Student & Educational (WYSE) Travel Confederation sowie Carl Michel, Vorstandsvorsitzender der Generator Hostels, und Dirk Föste, Direktor Verkauf, Marketing & PR beim Jugend-Reiseveranstalter ruf Reisen.

Dem Hotel-Alltag widmet sich dann ab 12.30 Uhr der zweite Teil des "Hot Spot": Dann diskutieren zwei Studenten, Angehörige der Generation Y, mit zwei Arbeitgebern darüber, wie man die unterschiedlichen Erwartungen und Arbeitsvorstellungen in einem Unternehmen miteinander verschmelzen kann.

zum Buttel Hilmar  
Was wollen Studenten?
Hilmar zum Buttel
von Bad Honnef.


 

In grossen Unternehmen treffen sich heute Traditionalisten (geboren zwischen 1925-1945), Baby Boomers (1946 und 1961) und die Generation X (1961-1981) und Y (1981-1997). Bei internationalen Hotelgruppen wie Starwood Hotels & Resorts mit "frischen" Lifestyle-Marken und dynamischer Expansion sind heute schon fast 40 Prozent der Mitarbeiter in Europa, Afrika und dem Mittleren Osten (EAME) zwischen 18 und 33 Jahre alt. Ingrid Eras, Vice President People Development & Staffing EAME, Starwood Hotels & Resorts schätzt, dass 2020 bereits die Hälfte der Führungskräfte aus dieser Generation Y kommen wird.

Die Gen Y weiss genau: Sie ist die erste, deren Arbeitskraft aufgrund demographischer Veränderungen heiss begehrt sein wird.

Beim Hospitality Day wird Ingrid Eras als Vertreterin einer internationalen Hotelkette genau darüber mit zwei Studenten diskutieren. Ihr zur Seite steht am Donnerstag, 7. März, von 12.30 bis 13 Uhr ein junger Kollege: Reto Candrian vom Luxushotel Suvretta House in St. Moritz, Schweiz. Seiner Familie gehört das Hotel, er selbst wuchs in Hotel und Gastronomie auf, schlug dann aber die Laufbahn eines Investment-Experten in England und Asien ein und kehrte mit Anfang 30 zurück in die "Chefposition". Der junge Mann trägt damit auch Verantwortung gegenüber Mitarbeitern.

Die beiden Hospitality-Studenten von Lausanne, Katharina Jäger und Adrian Ruch, formulieren hier schon mal, welche Erwartungen die Generation Y an ihre künftigen Arbeitgeber haben:

  Jaeger Katharina
  Studentin Katharina
Jäger von Lausanne.


AUS-/WEITERBILDUNG: Viele Trainee-Programme, die Bachelor-Absolventen heute angeboten werden, zielen auf eine spätere Anstellung z.B. als Front Office Manager ab. Diese Programme beinhalten meist auch mehrmonatige Aufenthalte in verschiedenen Abteilungen (z.B. F&B, Housekeeping). In unserem Fall stellt dies eine Wiederholung unserer operationellen Praktika dar und eröffnet uns nur wenig neue Perspektiven. Der angebotene Abschluss (z.B. interne Zertifizierungen) stellt für Bachelor-Absolventen ebenfalls kein akademisches Weiterkommen dar. Wir wünschen uns deshalb einen international und breit anerkannten Abschluss (z.B. EMBA), wie in anderen Branchen üblich.

KARRIERE-PLANUNG: Wir wünschen uns eine konkrete Karriere-Planung. Oft scheitert der berufliche Aufstieg innerhalb eines Unternehmens entweder am fehlendem Nachwuchs oder an fehlenden Aufstiegsmöglichkeiten (Management-Positionen bleiben über viele Jahre belegt). Bei einer Festanstellung wäre es wünschenswert, den eigenen Werdegang mit dem Arbeitgeber im Rahmen des Möglichen festlegen zu können. Motivation und Loyalität würden dadurch gefördert.

SELBSTVERWIRKLICHUNG: Um in seiner Arbeit aufzugehen, spielt Eigenverantwortung eine grosse Rolle. von tragender Bedeutung sind deshalb für uns die Punkte Selbständigkeit/Eigenverantwortung und die Einbeziehung in Entscheidungen und Neuerungen.

Ruch Adrian  
Student Adrian Ruch
von Lausanne.


 

FAMILIEN-FREUNLDICHKEIT: Weil Familiengründungen in der Hotellerie eine grosse Herausforderung darstellen (Stichwort Arbeitszeiten), wünschen wir uns grössere Anstrengungen des Arbeitgebers, Privates und Berufliches unter einen Hut zu bringen. In grösseren Hotels könnte man Kinderbetreuung für Gäste-Kinder auch auf die Kleinen der Arbeitnehmer ausweiten.

BRANCHEN-SPEZIFISCHES: Uns ist bewusst, dass das typische Gehalt in der Hotellerie unter dem Durchschnitt liegt. Deshalb wünschen wir uns, dass die Hotellerie Möglichkeiten nutzt, die ohne grosse Kosten realisierbar sind. Dies könnte u.a. sein:

- Reisemöglichkeiten durch Austauschprogramme (z.B. ein Human Resources-Mitarbeiter aus Deutschland tauscht für 3 Monate die Stelle mit einem Kollegen aus Singapur);
- Nutzung des vorhandenen Angebots in der Nebensaison (z.B. vergünstigte Spa-Angebote und die Möglichkeit, Freunde und Familie mitzunehmen);
Fortbildungen mit anerkannten Zertifikaten;
- abteilungsspezifische Workshops für alle interessierten Mitarbeiter (z.B. einen Bar-Workshop oder einen Kochkurs);
- Aufenthaltsmöglichkeiten (z.B. für Mitarbeiter mit Teilschicht);
-  ein modernes und positives Arbeitsumfeld;
- das Management definiert ein kleines Budget für Ausgaben, die der Mitarbeiter-Zufriedenheit zugute kommen.

Das komplette Programm des ITB Hospitality Day finden Sie unter diesem Link. / kn

 

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